Operation gelungen, Patient tot.

So könnte das Fazit des gestrigen Tages lauten.

Szene: Ortstermin. Erweiterung einer Programmfunktion.

Zitat 1, einige Monate alt: “Fragense nich den, fragense immer mich!”
Leicht gesagt, wenn das Telefon meist besetzt oder der Angerufene nicht anwesend ist und auf Mails nicht reagiert wird. Nicht so, wenn ich “Den” frage.

Zitat 2, einige Tage alt: “Das sind doch ganz einfache Sachen, das müßten Sie aber schon können!”
Ach ja…? OK, dessen lasse ich mich gerne belehren. Aber bitte entweder schriftlich oder vor Ort—und nicht mehr in fruchtlosen Telefonaten, die z.T. länger als 5 Stunden dauern.

Zitat 3, gestern: “Doch, das geht ganz schnell. Ich zeig’ Ihnen das gleich!”
Viereinhalb Stunden später ging noch weniger als vorher. Mein bisheriger funktionierender Code war im Eimer und erfüllte noch nicht einmal mehr seinen bisherigen Zweck, geschweige denn die erweiterte Aufgabe. So viel zu dem Thema…

Zitat 4: “Ja, da hätten Sie von Anfang an einen ganz anderen Lösungsansatz nehmen müssen! Sie müssen sich vorher Gedanken machen, wie Sie etwas aufbauen sollten.
Hä? Bin ich Hellseher, oder was? Woher soll ich wissen, was der Kunde sich als Nächstes ausdenkt??? Für die Funktion, die bisher gefragt war, war der Lösungsweg jedenfalls genau richtig und vor allem auch schnell implementiert. Zeit ist ja immer gleich Geld…

Zitat 5: “Ich weiß jetzt auch nicht, wie das geht. Fragense morgen mal “Den”“.
Soso.

Zitat 6, bei der Verabschiedung: “Ja, ich habe ja noch keinen Feierabend; nachdem ich Ihre Arbeit gemacht habe, muß ich ja jetzt auch noch meine machen.”
Wie bitte??? Ich glaube ja wohl, mein Schwein pfeift!!!

Ich habe also heute “Den” gefragt. Und nach 15 Minuten war das Problem gelöst—ohne neuen Lösungsansatz übrigens.

Eins steht fest: So geht’s auf die Dauer nicht weiter. Arbeits- und Zeitdruck ist eine Sache, das muß man aushalten, aber solche Zustände...? Ich kann langsam nicht mehr und habe eine irre Wut im Bauch.


*G*

Ein Manager hat keine Lust mehr auf sein bisheriges Leben und beschließt nach Kanada auszuwandern. Dort angekommen kauft er sich in der Wildnis eine Blockhütte, um die Einsamkeit zu genießen. Nach einigen Monaten der Isolation klopft es bei ihm an der Tür. Er macht auf und draußen steht ein riesiger, bärtiger Mann, der den Manager mit folgenden Worten begrüßt:

“Hi, Ich bin Barney, dein Nachbar von 12 Meilen weiter nördlich. Ich hab’ morgen Geburtstag und du bist eingeladen, verstanden?”
Darauf antwortet der Manager: “Ja ,klar ich komme.”
Barney will gerade gehen, als er sich noch einmal umdreht und sagt:” Bevor ich’s vergesse, morgen wird ordentlich gesoffen!”
Darauf der Manager: “Super, hab ich lange nicht mehr gemacht!”.
Barney: “Und morgen gibt’s auch ein paar Schlägereien.”
Manager (schon ein bisschen ängstlich): Äh, ja toll.”
Barney: “Das war aber noch nicht alles. Ganz zum Schluss wird noch ein bisschen gepoppt.”
Manager: “Grandios! Das habe ich ja schon eine Ewigkeit nicht mehr gemacht.
Aber, was soll ich denn anziehen?”
Barney: “Das ist mir schei&egal, wir sind ja eh nur zu zweit!”

(Via Mail)


Preisfrage:

Was macht der Flamingo im Treppenhaus? *grübel*

Flamingo1.jpg

(PS: Wir waren’s nicht!)


Das etwas andere Geschenk

http://www.mydays.de/

(Aus den Kommentaren in Avas Blog)


Mir stinkts, und zwar gewaltig!

Es ist ja schon fast amüsant, wenn man von seiner Versetzung in eine andere Abteilung nur so ganz nebenbei nach dem Urlaub und aus dem Anhang einer Sammelmail erfährt. Es ist immerhin informativ, wenn man anschließend gesagt bekommt, daß das Arbeitsgebiet sich nicht ändert, sondern nur um zusätzliche Aufgaben erweitert wird. OK, alles klar.

Wenn das alles nun letztendlich dazu führt, daß man nach einem Dreivierteljahr nur noch mit Magenschmerzen ins Büro geht, weil
- diese zusätzlichen Aufgaben immer und ausnahmslos unter Zeitdruck zu erledigen sind,
- man alle zwei Tage gehetzt und bedrängt wird und
- man keine Zeit hat, sich auch nur einmal in Ruhe in etwas einzuarbeiten bzw. auch dem jeweils anderen Arbeitsgebiet gerecht zu werden, dann finde ich das schon weniger komisch. Aber gut, that’s life, kann vorkommen.

Ich hatte von Anfang an darauf hingewiesen, daß ich auf dem besagten neuen Gebiet keinerlei Vorkenntnisse habe. Mit beruhigenden Worten wurde mir versichert, ich könnte mich jederzeit an den oder den Kollegen wenden, um zu fragen und zu lernen. Kaum hatte ich mich durch eine Sache durchgefressen, wurde mir etwas Neues, noch Schwierigeres auf den Tisch geknallt. Nie war ich gut genug, immer wieder hatte ich bloß noch das Gefühl, ein totaler Versager und viel zu langsam zu sein. Wieder mußte ich fragen, um Hilfe bitten, schnellschnell lernen. Nun habe ich mir in kürzester Zeit weiß Gott wie viele neue Kenntnisse in den Schädel gequetscht—und bekomme prompt (und nicht mal durch die Blume) gesagt, ich solle nicht immer meine Kollegen behelligen—und das, obwohl die Betroffenen selber nur den Kopf schütteln über diese Aussage!

Wenn einem dann zu allem Überfluß jedoch nach Monaten(!) auch noch gesagt wird, daß man die Arbeiten für die frühere Abteilung doch eigentlich gar nicht mehr machen müßte, dann ist das schon dazu geeignet, mich gewaltig auf die Palme zu treiben. Daß ich auf der untersten Hierarchieebene überhaupt erst den Informationsfluß “oben” in Gang bringen muß, um dann so ganz nebenbei zu erfahren, daß es niemals eine Absprache über meinen Einsatz in beiden Abteilungen gegeben hat, kommentiere ich lieber gar nicht erst. Monatelang hat sich niemand über meine Zeit-Buchungen auf diverse Kostenstellen gewundert, und nun heißt es, man frage sich schon lange, warum ich so viel Zeit mit Fremdaufgaben für die alte Abteilung “verplempert” hätte. Hallo??? Bin ich im falschen Film???

Wäre es so schwierig gewesen, mir nach einem Blick auf die Abrechnungen und die Fertigstellungsfristen mal eben kurz mitzuteilen “Passense auf, Frau G., für die Abteilung Soundso machense ab heute nix mehr”? Mehr hätte es gar nicht gebraucht. Man hat aber stattdessen erstmal in aller Ruhe vom Rande aus zugesehen, wie ich bei der Einarbeitung in die neuen Arbeiten fast absaufe, um mir dann vorzuwerfen, ich trüge ja im Grunde selber Schuld!  DAS SCHLÄGT DOCH WOHL DEM FASS DEN BODEN AUS!!!

Mensch, bin ich sauer! Daß bisher noch kein Kaffeebecher eine Flugreise durch mein Bürofenster angetreten hat, grenzt an ein Wunder! Ausbaden dürfen das Chaos nun jedenfalls die Kollegen, die sich jetzt ad hoc einen Ersatz u.a. für die Hotlinebetreuung suchen dürfen, sowie die Kunden, die auf ihre Programme warten, die längst fertig sein könnten, und ich, die ich mich wundere, warum ich mich in letzter Zeit ohne Befund immer beschissener fühle und mir die Haare ausfallen. Vielen Dank auch!


“Das sind nur 5 Zeilen Code.”

Komisch nur, daß die nach zweieinhalb Stunden noch immer auf sich warten ließen… *g* Ich hab’s ja gleich gesagt, daß der CSV-Import in zwei Tabellen gleichzeitig nicht so einfach ist, wie der Auftraggeber sich das vorstellt. hmmm


Ganz klasse

Haarausfall, und zwar nicht zu knapp. Schilddrüse ist schon seit Wochen korrekt eingestellt, sonstiger Hormonhaushalt in Ordnung, Vitaminhaushalt auch, Blutbild tip-top, Haare gekürzt, Shampoo durch Kernseife ersetzt, Föhnen lohnt sich sowieso schon nicht mehr, Schaum, Gel & Co. iss nich—was zum Geier bleibt denn dann noch als Ursache??? Der Heuschnupfen etwa? Ich kapier’s nicht. Muß wohl doch nochmal zum Arzt.

Egal, heute werden unsere neuen Räder eingeweiht. Vielleicht weht’s mir dabei die letzten paar Flusen auch noch vom Kopf, dann ist das Problem so oder so erledigt.


Schnarch…

Wenn man selten Medikamente nimmt und dann gleich eins mit heftigen Nebenwirkungen verpaßt bekommt, kann einen das ganz schön aus der Bahn hauen, stelle ich gerade fest. Das Zeug ist ja das reinste Schlafmittel! Die nächste Tablette nehme ich jedenfalls vor dem Zubettgehen, so viel steht fest. Hoffentlich bleibt das Zeug nicht allzulange auf meinem Speiseplan.


Die Esel-Initiative

Diesen Linktip gebe ich doch gerne weiter. Bitte! Lesen!

(Via Melody)


Earth Day 2004

Google Art



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