A Traveller In Time
‘Aunt Tissie. I opened a door and saw some ladies sitting in a room. Who were they?’ I whispered.
She started. ‘You saw them? You’ve seen them?’ She looked at me with astonishment.
“Penelope lives in the twentieth century, and it is only when she goes to live with her aunt at Thackers, a remote, ancient farmhouse, that she finds herself travelling back in time to join the lives of the Babington family, and watching helplessly as tragic events bring danger to her friends and the downfall of her heroine, Mary, Queen of Scots, whom they are seeking to rescue.”
(Alison Uttley, “A Traveller In Time”)
Eigentlich ein Kinderbuch. Bei meinem ersten Englandaufenthalt 1984 hat meine Gastfamilie mir dieses Buch geliehen - nur leider wurde ich vor Ende des Aufenthaltes nicht fertig mit dem Lesen. Aus dem Kopf ging es mir aber nicht mehr; ich wollte immer wissen, wie es wohl ausgeht. Nur dumm, daß ich schon bald sowohl den Titel als auch den Namen des Autors vergessen hatte…
Eine nette Bookcrosserin erkannte es nach meiner Beschreibung wieder und hat es freundlicherweise für einen Tauschring zur Verfügung gestellt. Heute kam das Buch bei mir an. Damit steht das Programm für heute abend fest.
Coooool! :-)
Das erste Wochenende, an dem ich zwar viel in der neuen Wohnung erledigen könnte - aber auch alles ohne weiteres liegen bleiben kann, weil es nicht wirklich dringend ist. Und darum bleibt’s jetzt auch liegen. ![]()
Einziger Wermutstropfen: Marc mußte heute eine mehrtägige Dienstreise antreten. Schade eigentlich, denn heute hätte man bei dem strahlend schönen Wetter mal so richtig etwas unternehmen können.
Das Multifunktionshandy
In diesem Fall ein Siemens-Schießmichtot mit 2 Megapixel-Kamera und Riesen-Farbdisplay. Wunderbar!
Welches Feature mir am besten gefällt? Nee, nicht die Kamera. Denn 2 Megapixel nützen nicht viel, wenn die Optik bescheiden ist. Das Farbdisplay? Auch nicht! Die komisch rutschigen Minitasten mit der seltsamen Haptik? Ach nööö... Nein, am besten gefällt mir der Balken, der den Akkustatus anzeigt. Ich habe noch kein Handy gesehen, bei dem man diesem Balken buchstäblich beim Verschwinden zusehen konnte. Für dieses tolle Feature sind 120 Euro sicherlich nicht zu viel verlangt, oder? *fg*
Da bleibe ich doch lieber bei meinem alten Schätzchen von vor 3 Jahren. Angeblich sind da ja sogar schon Spiele drauf. Vielleicht klaube ich mir die mal irgendwann aus dem Menü. Falls ich mich noch erinnern kann, wie man das aufruft…
Reisen wird teuer.
Vor allem Fernreisen:
“Wie laut “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe) aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervorgeht, müssen die Bürger die Kosten für neue Reisepässe mit biometrischen Daten in vollem Umfang selbst tragen.”
Der “Volle Umfang” beläuft sich übrigens mal eben auf ca. 130 Euro.
Frau Zypries und ihre Väter
Ich finde das Urteil ebenfalls unsäglich. Sowohl der Vater als auch das Kind haben das Recht zu wissen, in welchem biologischen Verwandtschaftsverhältnis sie zueinander stehen, bzw. ob überhaupt in einem. Mal ganz davon abgesehen, daß es für beide auch aus medizinischen Gründen wichtig sein kann, den echten Vater zu kennen. Auch das ist doch schließlich ein Persönlichkeitsrecht! Aber welcher Mann wird schon auf einen vagen Verdacht hin seine Frau direkt vor Gericht zerren? Wäre da zunächst ein inoffizieller privater Test unter der Hand nicht wirklich sinnvoller?
Fragt sich, was von Frau Zypries als wichtiger erachtet wird: Glückselige Unwissenheit des Kindes und Friede, Freude, Eierkuchen (zumindest für die Mutter…), oder aber das Wissen z.B. um Transplantationsmöglichkeiten, Erbkrankheiten - und last but not least immerhin auch Erbschaften.
Im Übrigen hat dieses Urteil wohl auch zur Folge, daß Heiraten für Männer wohl noch unattraktiver wird. Denn von wem auch immer eine verheiratete Frau ein Kind zur Welt bringt - der Ehemann gilt als Vater. Sollte sich Frau Zypries durchsetzen, kann der potenziell gehörnte Ehemann demnächst nur noch vor Gericht den Beweis des Gegenteils erzwingen, statt privat einen Test zu veranlassen und seine Frau unter vier Augen mit dem Ergebnis zu konfrontieren. Na ganz toll…
Auf die Klagewelle und ihre Auswirkungen auf den Justizapparat bin ich gespannt.
Ausgesperrt?
Hmmmm. Mir ist zu Ohren/Augen gekommen, daß der/die eine oder andere hier wohl Schwierigkeiten mit der Kommentarfunktion hat. Merkwürdig. Ich habe eigentlich (noch) niemanden gesperrt.
OK, es existiert ein Filter, der bei bestimmten Wörtern dafür sorgt, daß der eingegebene Kommentar ignoriert wird und im Nirvana verschwindet. Aber solange mich niemand zu den Themen Glücksspiel, Kredite, Viagra & Co. dichtlabern will, wird auch nicht gelöscht.
Eigenartig… Ein Cookie-Problem vielleicht? Browserabhängig? Any ideas, anyone?
Neuzugang
“Just wait” - Aufklärung à la Bush
“Kondome schützen nicht vor Aids, Berührungen lösen Schwangerschaften aus, Schweiß und Tränen übertragen HIV: Der christlichen Rechten ist kein Argument zu peinlich, um Teenagern den Appetit auf Sex zu verderben. Nur die Teenager spielen nicht mit.”
(Quelle: Spiegel)
Ach ja: Nach Massenvernichtungswaffen sucht Dubya neuerdings übrigens nicht mehr. Das heißt… Nach Waffen hat er ja eigentlich nie wirklich gesucht. Nur nach Gründen, mal wieder nach Gutdünken gegen internationales Recht zu verstoßen und sich als wild um sich ballernder Sheriff aufzuspielen. Aber auch da wird er bei Bedarf wieder etwas “finden”, wetten?
Und das hier bedeutet wohl, daß ich wohl nie wieder Blut spenden darf, nachdem man mich vor einigen Jahren plötzlich wegen meines mehrjährigen Englandaufenthalts aus der Spendekartei des DRK geschmissen hat.
Muuuuh!
The saga continues
Und prompt kam heute morgen in der Kantine der nächste dämliche Kommentar von einem “humorvollen” Kollegen. Süßigkeiten solle ich nicht essen, die seien schlecht für die Zähne der Babies. Haha, wie überaus witzig! Am liebsten hätte ich ihn mein Snickers quer fressen lassen, so wie auch schon die eine Kassiererin dort oben, die mich ausnahmslos JE-DES-MAL wahlweise über das Baby ausfragt, meine Rundung kommentiert oder mir geistig halbverdautes “Wissen” über die Schwangerschaftskomplikationen ihrer Schwiegertochter vor die Füße kotzt.
Das heute war dann jedenfalls der Moment, wo ich beschlossen habe, überhaupt nicht mehr in die Kantine zu gehen. Für die paar Wochen bis Mitte Februar kann ich mir meinen Kram auch von zu Hause mitbringen. Mir reicht’s, das wird mir jetzt echt zu penetrant.
“Reden ist Silber…” oder “Mein Bauch gehört mir!”
Schon klar: Wer ein Kind erwartet, wird offenbar automatisch als grenzdebil betrachtet. Als unmündig und unwissend, als Opfer für alle nicht erbetenen Ratschläge und alle Horrorstories zum Thema Schwangerschaft und Geburt.
“Ihr habt doch nicht etwa schon Sachen für das Baby gekauft, oder? Das macht man nämlich immer erst nach der Geburt!”
(Logisch, da hat man ja auch sooo viel Zeit dafür und garantiert nix anderes zu tun…
Gottseidank sind wir nicht “man”.)
“Ein Geschenk für Euch kaufe ich lieber erst nach der Geburt. Es kann ja noch so viel passieren.”
(Welche Zuversicht… Ich glaube, ich kaufe dein Geburtstagsgeschenk auch lieber erst, wenn der Geburtstag schon vorbei ist. So wie du immer Auto fährst…)
“Also die Schwester der Freundin der Cousine meiner Kollegin hat ihr Kind kurz vor Termin tot zur Welt bringen müssen. Und dann war da noch die Kollegin der Schwester der Freundin meiner Cousine, da ist während der Geburt… (hier Horrorstory nach Wahl einfügen)...”
(Danke. Das sind die Risiken, an die man immer wieder erinnert und über die man pausenlos nachdenken möchte. Der Entspannung überaus zuträglich, wirklich.)
“Du kriegst nix, du wirst zu dick!”
(Von einer Dame, die ganz offensichtlich mein Spiegelbild mit ihrem eigenen verwechselt hat.)
“Du mußt jetzt für zwei essen!”
(Vermutlich der Klassiker aller dämlichen Kommentare zu diesem Thema)
“Geht nicht gibt’s nicht! Stillen ist nur eine Frage des Willens!”
(Klar. Genau so, wie mir auch garantiert Flügel wachsen werden, wenn ich es nur fest genug will.)
Und das sind nur einige wenige Beispiele.
Man wird angefaßt, bevormundet und dichtgelabert. Der wachsende Bauch wird ungefragt von Hinz und Kunz begrabscht und man wird von wildfremden Menschen mit aufdringlichen Fragen zu den intimsten Angelegenheiten gelöchert, so daß einem vor Verblüffung ob dieser Dreistigkeit der Mund offen stehen bleibt.
Was, bitte was ist es, das einen guten Teil der Umwelt denken läßt, eine Schwangerschaft würde das Recht auf Intimsphäre und sämtliche Regeln zu Takt und Höflichkeit außer Kraft setzen?
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