Die erste Stunde

Solange, wie ich leben mag,
Werd‘ ich die Stunde und den Tag,
Den Augenblick vor Augen haben,
Da sie dich mir winzig und warm,
Zum ersten Mal in meinen Arm,
Und in mein Herz zu schließen, gaben.
Für einen Augenblick lang war
Mir das Geheimnis offenbar,
Warst du Antwort auf alle Fragen,
Vom Sinn und Widersinn der Welt,
Der Hoffnung, die uns aufrechthält,
Trotz all‘ der Müh‘n, die wir ertragen.

Kein Dutzend Atemzüge alt
Und hattest doch so viel Gewalt
Und alle Macht über mein Leben,
So lang schon deinen Platz darin,
Und du vermochtest, ihm den Sinn
Zu nehmen oder neu zu geben.
Noch nie zuvor im Leben war
Mir unsere Ohnmacht so klar:
Wir können nur hoffen und bangen,
Da stehen wir hilflos herum
Und taugen zu nichts, als nur stumm
Dies Geschenk dankbar zu empfangen.

So hielt ich dich, sie war vollbracht,
Die lange Reise durch die Nacht
Vom hellen Ursprung aller Dinge.
Hab‘ ich geweint, oder gelacht?
Es war, als ob um uns ganz sacht
Ein Schicksalshauch durchs Zimmer ginge.
Da konnte ich die Welt versteh‘n,
Dem Leben in die Karten seh‘n
Und war ein Teil der Schöpfungsstunde.
Einmal im Leben sah ich weit
Hin über unsre Winzigkeit,
In die endlose Weltenrunde.

(Reinhard Mey)


Rekorde, Rekorde!

Saskia hat in der vergangenen Nacht von 22:00 bis fast 07:00 Uhr geschlafen. Nur ihre Mama hat sie noch nicht zum Durchschlafen erzogen. Die ist nämlich zur gewohnten Zeit (05:00 Uhr) und danach alle halbe Stunde aufgesprungen, um nachzusehen, ob auch wirklich alles in Ordnung ist.

Das üben wir dann wohl noch, die Sache mit der Gelassenheit. *grins*

Übrigens hat Saskia inzwischen die Fünf-Kilo-Marke überschritten. Wird langsam ein ganz hübsch schwerer Brocken, wenn man sie so auf dem Arm hat. grin


Tja…

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Eigentlich wollte ich hier endlich mal wieder ein ganz neues Design einführen. War wohl ein Satz mit X. Mir fehlt momentan einfach die Zeit, die dafür notwendigen Grafiken zu basteln und am Stylesheet herumzuschrauben, und ewig kann ich ja nicht das halbfertige Design laufen lassen. Also gibt’s den Zickenterror zunächst wieder im gewohnten Layout.


“Heureka!”

Sie hat ihn gefunden. Den Daumen nämlich. Heute ist er zum ersten Mal einzeln in den Mund gewandert, statt der kompletten kleinen Faust. Na denn: Guten Appetit! grin


Schnullerweitspucken

Immerhin gute anderthalb Meter weit flog der Schnuller, als Saskia niesen mußte. Sie selbst schien über ihren eigenen Rekord am meisten erstaunt. *g*



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