Straßenmalerei in “3D”
Der Tip zu diesem Künstler kam von Marc per Mail. Einfach klasse gemacht! :o)
“Je größer der Inhalt einer Handtasche, desto größer sind die Probleme der Frau!”
Die obige Weisheit fand ich vor ein paar Minuten im Netz. Na, dann machen wir doch mal eine Umfrage daraus: Was ist in Euren Handtaschen drin?
Meine beinhaltet:
- Geldkartenetui samt Inhalt
- Portemonnaie
- Ausweise
- Handy
- Marschkompass
- Mini-Taschenmesser
- Mini-Taschenlampe
- Mini-Notizblock
- Kugelschreiber
- Kamm
- Labello
- Brillenputztuch
Was den Umfang meiner Probleme angeht: Derzeit beschränken sie sich auf die Tatsache, daß ich einfach nicht meine Faulheit überwinden kann, um endlich mal mein Auto wieder vollzutanken. Beim nächsten Kinderarztbesuch bleibe ich vermutlich wegen Spritmangel mitten in der Stadt liegen… *g*
Gewundert
Warum ist…
... “begeistert” nicht das Gegenteil von “entgeistert”?
... “zusammenfallen” nicht das Gegenteil von “auseinanderfallen”?
... “heimlich” nicht das Gegenteil von “unheimlich”?
Und da wir gerade beim Wundern sind: Warum finde ich in manchen Blogs neuerdings die Zickenterror-Kategorienbezeichnungen von “Geärgert” bis “Gewundert” wieder?
Schmeichelhaft? Vielleicht. Originell? Nicht wirklich. Das war sogar mir klar, als ich diese Kategorien damals bei der Umstellung auf pMachine hopplahopp mal eben eingerichtet habe. Um so verwunderlicher, daß ausgerechnet diese 08/15-Bezeichnungen neuerdings so einen Anklang finden.
Du Biest Deutschland
Oder so ähnlich.
Wenn ich so etwas wie das hier lese, frage ich mich wirklich, warum man sich nun auch noch in den Medien ausgerechnet von bestens verdienenden Promis blöd von der Seite anquatschen lassen muß, man solle gefälligst etwas für sein Land tun, statt zu fragen, was das Land für einen selbst tun kann. Für jeden qualifizierten Langzeitarbeitslosen ist diese Kampagne ein Schlag ins Gesicht.
Logisch, sind ja auch alle die reinsten Schmarotzer, nur deshalb geht es mit unserer Wirtschaft bergab. Die Tatsache, daß Manager ihre eigenen Einkünfte den Managergehältern in den USA angleichen, die Gehälter ihrer Mitarbeiter jedoch mit den Kosten eines chinesischen Fabrikarbeiters konkurrieren können sollen, spielt dabei üüüüüüberhaupt keine Rolle.
Ja sicher, ist schon klar. *vogelzeig*
Bitte, warum
hat mir niemand gesagt, daß Kinder quasi über Nacht mobil werden?
Eine halbe Stunde staubgesaugt, und wo finde ich meine Tochter wieder? Zwei Meter von ihrer Krabbeldecke entfernt und schwer damit beschäftigt, hingebungsvoll unsere Vorhänge durchzukauen. *ARGH!*
Der Witz an der Sache ist allerdings, daß Saskia derzeit nur rückwärts krabbelt bzw. robbt. Was natürlich dazu führt, daß sie nicht sieht, auf was sie sich da eigentlich zubewegt und sich somit in Heizungsstreben, Regalfüßen und Tischbeinen verheddert. Wütendes Protestgeschrei ist unweigerlich die Folge.
Sie ist frustriert und ich lache mich auf ihre Kosten schlapp. Armes kleines Jordgubb! *g*
Tupperparty mit Ehemann
Letzte Woche komme ich mal etwas früher von der Arbeit (”Überraschung, Schatz!”) und was finde ich vor?
Eine Gruppe von Mitdreissigerinnen hockt in meinem Wohnzimmer, leider alle angezogen, meine Herzdame mitten unter ihnen, und sie haben einen Halbkreis um eine Mittdreissigerin gezogen, die neben sich ein Körbchen mit Plastikartikeln stehen hat. Jede der Damen hat eine Kaffetasse unseres besten Geschirrs vor sich stehen, dazu unsere schweineteuren “Rosso-Bianco”-Gläser, sie knabbern MEINE Salzstängelchen und futtern MEINE Süßigkeiten und haben ob meines Eintretens einen erschrocken - gequälten Gesichtsausdruck.
Bis meine Frau die Worte als erstes findet:
“Hallo Schatz, das ist Frau Mesenkamp (sie deutet auf die Lady mit den Plastikteilen), wir machen heute unsere “Tupper”-Party.”
Ahja. Party. Ohne mich. Tupper. Verstehe.
“Hallo, Frau Mesenkamp” grinse ich die etwas verlegene Dame an.“Schön, Sie kennenzulernen. Darf ich mich dazu setzen?”
Alle Mädels öffnen den Mund, um “Nein” zu sagen, aber ich bin schneller und sitze am Tisch, bevor eines der anwesenden Hühner reagieren kann.
“Na, dann mal los!” ermuntere ich Frau Mesenkamp. Die hat einen verlegenen Gesichtsausdruck, lächelt schamhaft und gibt jeder der anwesenden Hauskauffrauen ein Plastikschüsselchen mit Deckel. Ich kriege auch eines und stelle es vor mich hin.
“Das ist zum Frischhalten von Lebensmitteln” erklärt Frau Mesenkamp bei der Ausgabe. “Alles, was sie da rein füllen, wird bei Druck auf den Deckel luftdicht verschlossen. So können Sie Hühnersalat bis zu einer Woche frisch aufbewahren.”“Oh, ahja” echot die Damenriege und macht die Deckelchen auf die Schüsselchen und im Nu ist die Luft erfüllt mit poppenden Geräuschen, als die hühnersalatleeren Plastikteilchen verschlossen und wieder geöffnet, wieder verschlossen und wieder geöffnet werden. Ich lasse meine Hühnersalatschüssel zu und trommle ein wenig auf dem Deckel herum. Die Sitzgruppe hingegen kann nicht genug vom Schüsselchen auf und zumachen bekommen.
“Praktisch” meint meine Frau.
“Ohja” gibt ihr Frau Mesenkamp Recht.“Tupperware ist die erste Firma, die diesen luftdichten
Verschluss entwickelt hat und ist heute noch Marktführer auf dem Segment.”
Nun, bisher habe ich in noch keiner Börsenzeitschrift Kursnotierungen zum Segment “luftdichte Essensaufbewahrungsplastikschälchen” gefunden, aber ich will ja Frau Mesenkamp nicht widersprechen.
“Guck mal, Schatz”, jubelt meine Frau “praktisch, oder?”.
“Sie können Ihrem Mann da auch Essen ins Büro mitgeben” springt Frau Mesenkamp bei, die wohl ahnt, was jetzt kommt…... vorsichtshalber setzt sie noch ein “mein Mann macht das immer so” hinzu…...
“Man kann gut darauf trommeln” grinse ich sardonisch “aber der Tag, an dem Du mir einen eine Woche alten Hühnersalat mit ins Büro gibst, wird der Tag unserer Scheidung sein.” Ich wende mich Frau Mesenkamp zu: “Was soll dieses Wunderwerk malaysischer Spitzenkonservierungstechnologie denn kosten?”
Das Poppen mit den Deckelchen hat aufgehört. Die Damen schauen mich teils fragend, teils feindselig an. Preisfragen stellen. Bei so einem Spitzenprodukt. Wie kann ich nur…...
Frau Mesenkamp, die meine Frage irrtümlich als Kaufsignal wertet, strahlt mich an wie ein Christbaum “bei Abnahme von 10 Stück kostet Sie eine Schüssel grade mal 2 Euro….”
Wie? 2 Euro, damit ich von einem eine Woche alten Hühnersalat keinen Durchfall kriege?
Ich wiege die lauernd wartende Mesenkamp in Sicherheit: “Wieviel kostet eine Schüssel, wenn ich Ihnen 20 Stück abnehme?”
“Oh” sagt das Mesenkamp, da muß ich nachschauen”....
“Tun Sie das”.
Und während die Herrin der Schüsselchen nach ihrer Rabattliste kramt, starren die Mammis ihre Gastgeberin mit einer Mischung aus Häme und Verachtung an. 20 Schüsselchen. Meine Frau blitzt mich zornig an und tritt mir unter dem Tisch ans Schienbein. Aber jetzt gibt es kein Zurück.
“Naja, Schatz, so oft, wie ich Reste essen muss….” Hinten kichert die Mutter des besten Freundes meines Sohnes und meine Gattin wechselt die Gesichtsfarbe.
“Einseurofünfundsiebzich” piept Frau Mesenkamp aus der Kreismitte, aber jetzt geht es nicht mehr um den Preis. Jetzt geht es um das Prestige meiner Lebenspartnerin als treusorgende Ehefrau.
“Wann hast Du je Reste essen müssen…. ?” zischt sie.
“Wann hat es bei uns je Hühnersalat gegeben, Du kannst doch gar keinen machen” gebe ich trotzig zurück und beschließe, die Situation weiter eskalieren zu lassen mit dem Satz, den jede Ehefrau nach “Ich muß Dir was gestehen” am meisten hasst: “Meine Mutter, die konnte Hühnersalat machen, der war immer klasse.”
“Willst Du damit sagen, daß Dir mein Essen nicht schmeckt?”
Erneuter Gesichtsfarbwechsel.
“Naja, bei Dosenravioli kann man ja nicht viel falsch machen” schlage ich zurück.
Allgemeines, verhaltenes Kirchern in der Runde. Nur Frau Mesenkamp schweigt und überlegt sich, wie sie die Situation entschärfen und ihre Töpfchen doch noch an Mann und Frau bringen könnte. Aber sie braucht zu lange!
“Mein lieber Mann, ” die schneidende Stimme meint dabei das Gegenteil von “lieber Mann”, “ich racker mich von früh bis spät ab und mache jedes Essen frisch und das weißt Du auch!”
“Und warum willst Du dann Tuppertöpfchen zum Frischhalten kaufen? Du widersprichst Dir doch selbst, merkst Du das nicht?”
Frau Mesenkamp hat gespannt, wohin das führt. Nix mit Töpfchenverkauf in der Damenrunde. Schliesslich will sich keine als Resteverwerterin outen. Sie startet einen letzten Versuch mit “man kann in den Schalen ja auch Kuchenteig anrühren” aber ich blocke mit “meine Frau kann nur eines noch weniger gut als Hühnersalat. Das ist Kuchenbacken.”
Das wars. Meine Frau springt auf, heult, knallt zuerst mir eine und dann die Zimmertüre zu und ist weg.
In die peinliche Stille geben die anwesenden Ladys, die mich mitterlweile für das größte Chauvischwein der Welt halten, ihre Töpfchen Frau Mesenkamp zurück, diese sackt flugs wie ein Eichhörnchen ihren Ramsch ein, alles verabschiedet sich mehr oder weniger murmelnd von mir, weil alle noch gaaaanz wichtige Termine haben, ziehen im Gänsemarsch zur Tür und weg sind sie. Frau Mesenkamp und ihre Partygirls.
Und ich klopfe mir auf die Schulter. Nichts bei Tupper gekauft!
(Aus einem Forum)
Kann mir mal bitte jemand…
...die Standard-URL für den RSS-Feed bei blogspot.com nennen? Es gibt da nämlich das eine oder andere Blog, das ich gerne in meinen Feedreader eintragen würde, aber leider ist kein Link zu RSS oder XML angegeben.
Danke schön! :o)
Besonderer Kündigungsschutz für Eltern
“Das Arbeitsgericht Ludwigshafen hat entschieden, dass Arbeitnehmer mit Kindern bei betriebsbedingten Kündigungen einen besonderen Schutz genießen. Andere soziale Aspekte, wie etwa das Lebensalter des Arbeitnehmers oder die Dauer seiner Betriebszugehörigkeit müssten hinter der besonderen sozialen Schutzbedürftigkeit für Eltern zurückstehen (Az.: 8 Ca 2824/04). ...” (mehr)
Quelle: Rund-ums-Baby.de
Es hat mich mal wieder gepackt!
Das Bookcrossing-Fieber nämlich.
Da ich auf meiner Amazon-Wunschliste noch so einige Bücher sitzen habe, mußte mal wieder Platz im Regal geschaffen werden. Letztes Jahr hatte ich vor unserem Umzug bereits ca. 120 Bücher ausgesetzt und war überrascht über die Menge an Rückmeldungen von neuen Lesern, die ich bekam.
18 Bücher hat Marc heute mit auf Dienstreise nach Regensburg genommen und im Dortmunder Hauptbahnhof bzw. unterwegs ausgesetzt. Weitere 26 Kandidaten warten nun auf meiner Fensterbank auf meinen nächsten Trip in die Dortmunder Innenstadt. Dort werden sie dann am kommenden Donnerstag freigelassen und hoffen auf einen lesefreudigen Finder. Es sei denn, es finden sich unter den Blog-Lesern Interessenten für das eine oder andere als “available” gekennzeichnete Buch. :o)
Speiseplan
Wie es aussieht, reichen Saskia die bisher üblichen 4 Mahlzeiten am Tag nicht mehr aus. Daher gilt ab heute folgender Speiseplan:
08:00 Uhr: Fläschchen, 200 ml. H.A. 1 (ca. 150 kcal)
11:00 Uhr: Zusatzmahlzeit: Brei aus 7 TL Reisflocken, 2 TL Pflanzenöl, 100 ml Fruchtsaft sowie 100 ml Wasser (ca. 140 kcal)
14:00 Uhr: Mittagsgläschen (ca. 140 kcal)
17:00 Uhr: Obstgläschen (ca. 130 kcal)
20:00 Uhr: Fläschchen, 200 ml. H.A. 1 (ca. 150 kcal)
Milchbrei jeglicher Art lehnt Saskia nach wie vor ab. Wir haben nun drei verschiedene Hersteller und drei verschiedene Geschmacksrichtungen durchprobiert. Nichts zu machen. Nicht einmal Banane, die sie als Gläschen und als Saft wirklich liebt, wird als Milchbrei gegessen. Den Reisbrei jedoch verschlingt sie mit großem Behagen und einem breiten Grinsen im Gesicht. :o)
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