Saskia setzt sich auf

Gestern zum ersten Mal. Aus der Bauchlage in die Seitenlage und dann mit den Armen seitlich hochgestemmt in den Sitz. Bis die Kamera fotobereit war, war Saskia allerdings schon wieder umgekippt. *grins*

Auch das Stehen macht sich langsam bemerkbar. Faßt man Saskia um den Brustkorb und stellt sie auf die Fe, ist sie für wenige Sekunden in der Lage, aufrecht zu stehen und ihr eigenes Gewicht zu tragen. Das Hochziehen an Gegenständen hat sie allerdings noch nicht für sich entdeckt.


Saskias erster Schnee…

...wurde mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Was so schön weich und flockig aussah, entpuppte sich beim Hineinfassen als vergänglich, naß und eiskalt. Na so ein Betrug aber auch! *grins*


Zeit, die Fensterdeko zu wechseln, wie?

Fenster


Aufgeräumt

ist der Mégane seit gestern. Nach schätzungsweise 50 Vollbremsungen sind auch die letzten leeren Wasserflaschen und verloren geglaubten CD-Hüllen wieder wieder aus ihrem Versteck unter dem Beifahrersitz aufgetaucht. Ich überlege noch, ob ich sie gleich in den Müll schmeiße oder evtl. doch lieber in Marcs Volvo, wo sie rechtmäßig hingehören. *g*

Auch sonst war das Fahrsicherheitstraining sehr aufschlußreich. Ich bin überrascht, was mein Auto und ich alles können, wenn es wirklich sein muß. Und dank eines besonders sorglosen Teilnehmers weiß ich nun auch, wie sich der Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen auf schneematschiger Fahrbahn ganz konkret bemerkbar macht. O-Ton des Autobesitzers: “Ja, ich hab die Reifen schon in der Garage liegen, aber…”

Da lagen sie gut. *g* Wie der gute Mann abends bei der Witterung noch nach Hause gekommen ist? Keine Ahnung.


Von der Befruchtung bis zur Geburt

Eines der Dinge, die mich während der Schwangerschaft am meisten interessiert haben, war die Frage, was sich denn eigentlich genau in meinem Körper abspielt. Vorembryonalperiode, Zygote, Morula, Blastocyste, Embryo… Wann passiert eigentlich speziell was? Insbesondere am Tag vor der geplanten Ausschabung hätte ich meinen rechten Arm dafür gegeben, zu wissen, in welchem Stadium sich mein Kind gerade befand oder befinden könnte. (Lange Geschichte—unsere jetzt quicklebendige Tochter wurde in der 6. Schwangerschaftswoche kurzerhand zu einer Missed Abortion erklärt, weil ein Arzt mir nicht glauben wollte, daß ich meinen Körper besser kannte als er… :o/ Es ist letztlich einem Oberarzt der Dortmunder Frauenklinik zu verdanken, daß Saskia überhaupt lebt.)

Der langen Rede kurzer Sinn: Hier wird’s erklärt. Zunächst Tag für Tag, dann Woche für Woche. Von der Fachterminologie sollte man sich nicht abschrecken lassen; das meiste versteht man ganz gut, auch wenn man den einen oder anderen Satz evtl. zweimal lesen muß.


Irgendeiner muß ja Schuld haben.

In diesem Fall Tanja. Konkret schuldig daran, daß ich den Freitag hier verbringen werde. ;o)


Duhuuu, Papaaaa? Gehst Du mit mir zelten?

Duhuuu, Papaaaa…?

Gehst Du mit mir zelten?


Saskia geht ins Detail

Nachdem unsere Lütte nun seit Ende Oktober prima Romane erzählen kann (Zitat: “Lala Mem! Babababa! Mamam! Ah-la! Da! Bäbäbä! Heihei!”), geht sie nun auch beim Spielen ins Detail: Einzelteile von Spielsachen werden untersucht, Ursache und Wirkung überprüft (wir ziehen an der Schnur und gucken, wie der bunte Bimmeldrache auf uns zu rollt… oder wir gucken mal, ob die Stoff-Erdbeere wirklich immer Musik macht, wenn man unten an dem Schnürchen zerrt), alle Oberflächen gestreichelt, gehauen und mit den Fingernägeln angekratzt. Gefäße werden entleert, Mamas Bergkristallanhänger genau begutachtet und zwischen Daumen und Zeigefinger genommen.

Immer öfter kommt es auch vor, daß Saskia zumindest für ein paar Sekunden frei sitzt. Auch das Robben kommt langsam in Schwung - und zwar nun auch vorwärts, statt des bisherigen Rückwärtsschiebens. Entsprechend größer ist mittlerweile auch Saskias Appetit. Die beiden verbliebenen Flaschenmahlzeiten mußten wir bereits aufstocken und werden sie vermutlich bald durch Brei ersetzen.

Wer so aktiv ist, darf natürlich am Ende des Tages auch müde sein:
image


Harry Potter und der Feuerkelch

Ein toller Film -  hat mir suuuuupergut gefallen!

Erst hatten wir überlegt, wie wir Saskias Betreuung organisieren sollten. Unsere Nachbarn wollten wir nicht bis ultimo zwingen aufzubleiben. Meine Eltern wären zwar bereit gewesen, abends hierher zu kommen, hätten dann aber anschließend entweder im Hotel übernachten oder aber spätabends noch nach Soest zurückfahren müssen. Beides wäre nicht so prickelnd gewesen. Also haben wir kurzerhand ihre ohnehin schon ausgesprochene Einladung angenommen, sind für eine Übernachtung mit Sack, Pack und Kind losgefahren und in Soest ins Kino gegangen, während meine Eltern auf die Kleine aufgepaßt haben.

Und siehe da: Es gibt sie noch. Nicht-überfüllte Kinos mit ultrakurzer Werbung und einem Publikum, das manierlich Popcorn, Eis und Nachos verzehrt und nicht so ekelerregend frißt wie ein Rudel Wildschweine. (Und das auch während der Vorstellung die Klappe hält!) An der Kasse wurden übrigens noch Strichlisten geführt, wie viel von welcher Süßigkeit verkauft wurde. Wie niedlich! *g*

Das wird auf jeden Fall wiederholt.  Nun suche ich nur noch nach einem passenden Dankeschön-Geschenk für meine Eltern. Vermutlich wird’s ein guter Freßkorb werden. :o)


Goldstückchen…

“Aus 6 kg Gold erhält man 3 m² Goldfolie der Dicke 0,1 mm.”

Na und? Pöh. Unsere Tochter verteilt 10 Gramm Reiswaffeln locker auf die selbe Fläche.

Reiswaffeln



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