Danke für das Kompliment! ;-)

Saskias Kommentar beim Einräumen der Schmutzwäsche in die Waschmaschine: “Suuuper machst du das!”
Bin also als Hausfrau wohl doch nicht ganz untauglich. *grins*

Ansonsten haben Marc und ich heute abend mit dem Pfarrer noch das Taufgespräch geführt. Die Taufsprüche stehen nun auch endgültig fest.

Saskias lautet: “Du sahst mich, als ich noch ungeformt war. Im voraus hast du alles aufgeschrieben, alle meine Tage, noch ehe der erste begann.” (Ps 139,16) Warum? Darum.

Tobias’: “Denn ein guter Engel begleitet ihn und seine Reise wird ein gutes Ende nehmen” (Tobias 5,22:) Warum? Weil Tobias ausgereift, putzmunter und gesund zur Welt kam, obwohl ich in der Schwangerschaft eine Nierenbeckenentzündung gehabt haben muß, die anschließend noch zu einem Nierenabszeß geführt hat.


Sigrid, Du hier?

Melde Dich doch einfach mal! :o)
Wann bist Du mal wieder in Deutschland / Dortmund?


Süßigkeit ist aller Laster Anfang. Und Ende.

Es wird behauptet, daß einige Leute nach dem Genuß des von mir gekochten Kaffees Betablocker benötigen. *g* Das liegt vermutlich daran, daß weder Marc noch ich überhaupt Kaffee mögen und ich meinen selbstgekochten noch nie probiert habe. Wahrscheinlich wäre ich ohnehin nicht in der Lage, überhaupt einen Unterschied herauszuschmecken - Kaffee ist für mich einfach nur bitter. Bäh.

Was mich zu der Frage bringt, für welche Genußmittel ich überhaupt etwas übrig habe? Marc und ich rauchen beide nicht, trinken äußerst selten, mögen keinen Kaffee und auch keinen schwarzen Tee. Unglaublich, aber wahr. Und selbst wenn ich mal etwas trinke, reduziert mein Körper die konsumierte Menge höchst eindrucksvoll auf ein Minimum: Ich schlafe nämlich buchstäblich nach zwei Gläsern Wein am Tisch ein. Was dazu führt, daß ich außerhalb meines Zuhauses noch seltener trinke als innerhalb.

Bleibt wohl nur noch Schokolade. Und bald ist Ostern. *g*


Break-Even verfehlt.

Woran man merkt, daß ein Langzeitprojekt im Grunde schon vor seinem Ende gescheitert ist, kann man wohl nicht immer an einem einzelnen Faktor festmachen. Wirtschaftswissenschaftler vereinfachen sich die Sache gerne mit einer Gewinnschwellenanalyse. Wenn die Kosten den Gewinn übersteigen, wird die Produktion eingestellt - oder aber sie läuft gar nicht erst an. Punkt. Aus. Fertig.

Problematisch wird es dann, wenn der Faktor Zeit mit ins Spiel kommt. Marktentwicklungen auch nur annähernd korrekt vorauszusagen, ist aufgrund der Vielfalt der Faktoren nicht nur in der Wirtschaftswissenschaft das reinste Glücksspiel. Reicht das Budget, um zur Not auch längerfristige Verluste zu verkraften, in der Hoffnung, daß anschließend der Profit um so höher ausfällt?

Versucht man jedoch, die Prinzipien aus VWL und BWL auch auf andere Lebensbereiche zu übertragen, steht man schnell komplett auf dem Schlauch. Weil nämlich oft weder die “Kosten”, noch der “Nutzen”, noch die zur Verfügung stehenden Reserven überhaupt berechenbar sind, sondern lediglich grobe Schätzwerte vorliegen. Und man nur hoffen kann, daß man sich bei seiner Entscheidung nicht verschätzt hat.


So langsam stinkt es mir.

War ja klar, daß das neue Gesetz zum Schutz der Nichtraucher in einigen Bundesländern - so auch dem unsrigen - mal wieder auf ein rückgratloses Herumeiern hinausläuft. De facto also eigentlich auf ein Gesetz zum Schutz der Raucher.  Andere Länder, wie z.B. Irland oder Italien, haben doch längst genügend Belege dafür geliefert, daß ein konsequentes Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten nicht weniger, sondern mehr Umsatz und Gewinn bringt und die befürchtete Wettbewerbsverzerrung gar nicht eintritt.

Was mich aber noch viel mehr ärgert, sind die nun auftretenden Diskussionen zwischen Rauchern und Nichtrauchern, in denen die Raucher sich gerne als diskriminierte und unterdrückte Minderheit darstellen - quasi gleichberechtigt mit religiösen oder ethnischen Randgruppen.

Reden wir doch mal Tacheles:
Rauchen ist kein persönlicher Lebensstil; Rauchen ist Drogenkonsum in Kombination mit Umweltverschmutzung.
Raucher sind keine Minderheit, deren Interessen es zu berücksichtigen gilt. 
Raucher sind eine Minderheit, die ihrerseits die Interessen aller anderen mißachtet. Ihre Rechte enden dort, wo die der Nichtraucher anfangen.
Z. B. bei der qua Verfassung rechtlich zugesicherten körperlichen Unversehrtheit. Denn es geht den Nichtrauchern mitnichten lediglich darum, dem Gestank nicht mehr ausgesetzt zu werden. Es geht ganz konkret um belegbare gesundheitliche Risiken. Da ist “Toleranz” so fehl am Platz wie bei Amokläufern.

Und überhaupt, wenn schon die “armen Raucher” geschützt und ihrer “persönlichen Freiheit” nicht beraubt werden sollen: Dann muß man bitte auch konsequenterweise all die Drogen legalisieren, die im Gegensatz zu Tabakrauch wenigstens keinen Umstehenden in dessen Wohlbefinden beeinträchtigen.

(Nachtrag: Da mir die in den Kommentaren entstandene Diskussion zu diesem Thema mittlerweile denkbar frucht- und sinnlos erscheint und ich keinerlei Interesse an einer Fortsetzung habe, erlaube ich mir hiermit, die Kommentarfunktion für diesen Eintrag zu schließen und die Diskussion somit zu beenden. Daß die bisher geschriebenen Kommentare dadurch ebenfalls nicht mehr sichtbar sind, liegt nicht an mir, sondern an der verwendeten pMachine-Version. Ich arbeite daran.)


Einfach mal so ins Blog geworfen

1. Aus gegebenem Anlaß hier noch einmal der Link zu www.maennerstudie.de: Männer und Fehlgeburten - ein trauriges und auch wichtiges Thema. (Siehe auch hier.)

2. U7 und U5. Beide Kinder kerngesund, beide Kinder groß für ihr Alter und leicht für ihre Größe.

3. Tobias paßt

mein

sein Taufkleid nicht mehr. *seufz*

4. Man kann Videoclips auch anders verschicken. Eine witzige Idee! (Via MyMomShops)

5. Hoffentlich gilt das hier auch für penetrante Parfumstinker.


An die Beschwerdestelle des Universums…

Dear Tertia, I really can’t tell you how deeply sorry I am. I was hoping for your dream, your little miracle, to come true - so much that it almost hurt. And now this. It’s just so flipping unfair!


Die alte Hexe wird 38.

image

In diesem Jahr wird ausnahmsweise mal groß gefeiert, und zwar hier. Ewig habe ich den Entwurf der Einladungen vor mir hergeschoben, aber heute abend sind sie nun endlich in den Druck gegangen. Wurde ja auch langsam Zeit. Nachtrag: Auch die Taufeinladungen sowie die entsprechende Zeitungsanzeige sind entworfen und in Auftrag gegeben. Wie es aussieht, hatte ich wohl mal wieder meine kreativen 36 Stunden. *grins* (Wobei ich zugeben muß, daß der Kreativität bei der Zeitungsanzeige doch leider recht enge Grenzen gesetzt waren.)


Urban legends do come true.

Neun IVFs
Vier Schwangerschaften
Ein Baby im Uterus verstorben
Zwilling in der 26. Schwangerschaftswoche geboren, nach 10 Tagen verstorben
Gesunde Zwillinge in 2005
Verdacht auf vorzeitige Menopause…

... der sich nun als spontane Schwangerschaft herausgestellt hat! :o)

Tertia, my fingers will stay crossed for you & the baby for the rest of this year! :o)
(Old fraud, you. Even bought your book a few weeks ago! Figures. *tseh…* <bg>)


Was zuviel ist, ist zuviel.

Es sieht wohl ganz so aus, als müßten wir eine neue Location für die Taufe unserer Kinder suchen, denn die “Vorbesprechung” gestern war schlicht und ergreifend eine Katastrophe. Noch nie bin ich in einem Restaurant derart herablassend und unverschämt behandelt worden.

Angefangen mit einer fast einstündigen Verspätung des Bankettmanagers, weiter über komplett nichtvorhandene Vorbereitung seinerseits, bis hin zu gönnerhaft-dreistem Gehabe und einem als Non-plus-Ultra angepriesenen Mini-Raum mit Bahnhofsatmosphäre war wirklich alles dabei. Unter anderem auch das völlig absurde Angebot, unsere Gäste sollten doch bitte vom normalen Sonntagsbuffet des Restaurants mitessen - zusammen mit ca. 300 anderen Personen, mit denen wir als Festgesellschaft gar nichts zu tun haben! Wie überaus stilvoll und feierlich! hmmm Sicher, für ihn wäre das toll. Ist ja auch eine Frechheit, als Gast Service zu erwarten, wo es im Do-It-Yourself-Verfahren doch viel rentabler für das Restaurant wird. Geradezu dummdreist war sein Kommentar, als er überhaupt endlich mal zu der Besprechung erschien. Marc und ich hatten uns in der Zwischenzeit eine Kleinigkeit zu essen bestellt. Was meint dieser Mensch zu uns: Seine Verspätung sei doch vielleicht ganz willkommen gewesen. (sic!) Woraufhin ich eisig lächelnd erklärte, es habe sich im Grunde leider nur um eine Verlegenheitslösung gehandelt, denn bei so viel Verspätung hätten wir anschließend keine Zeit mehr zum Abendessen. (Immer hübsch nach dem Motto: “Lächeln ist die beste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen.” *grins*)

Mit der eigentlichen Raumbesichtigung ging die Tragikomödie weiter. Auf meinen Hinweis, die Tische könnten aber leider nicht wie vorgeschlagen in Achtertische aufgeteilt werden, weil alleine die Täuflingseltern und die Paten insgesamt zehn Personen seien, die man schlecht trennen könne, pflaumte dieser Mensch mich in schönstem Schulmeisterton an, wie ich das denn bitte sonst machen wolle? Ähm… Hallo…? Konstruktive Vorschläge zur Problemlösung sind in diesem Fall doch wohl sein Metier, nicht meins???

Im Gegensatz zu ihm hatte ich jedoch in der Tat einen Vorschlag, wie ich die Tische besetzen und arrangieren wollte. Meine Idee kam offenbar gut an; Dollarzeichen leuchteten in seinen Augen auf. Hatte der Herr Bankettmanager doch entdeckt, daß er - wenn er jetzt nur dreist genug vorging - den vorgesehen Raum mit einer Trennwand dritteln konnte. Im ersten Drittel (und zwar dem denkbar häßlichsten, noch dazu im Eingangsbereich) sollten wir zusammengepfercht werden. Auf die restliche Fläche hoffte er nun wohl noch eine weitere Gruppe zwängen und somit weitere Kapazitäten freischaufeln zu können. “Unser” Drittel pries er uns als “Kaminzimmer” (Kachelofen, außer Betrieb und kaum als solcher erkennbar), als erste Wahl, als geradezu das Sahnestück des ganzen Hauses an. *vogelzeig*

Nun bin ich zwar selbst studierte Ökonomin und habe somit durchaus ein gewisses Verständnis für gesundes Profitdenken, aber spätestens da war bei mir das Maß voll. Ich unterhielt mich in Anwesenheit dieses Herrn kurz mit Marc und kam mit letzterem ganz ungeniert überein, daß dies alles absolut nicht das sei, was wir uns vorgestellt hätten. Darauf folgte eine hochnäsige Erläuterung des Bankettmanagers, der von uns verschmähte Raum(bruchteil) würde aber sehr oft explizit von den Restaurantbesuchern verlangt. Klar. 90er-Jahre-eiskalt-Mobiliar, der bereits erwähnte “Kamin”, 70er-Jahre-Kneipensteinfußboden und auch sonst die Gemütlichkeit und das Ambiente einer Tiefkühltruhe. Wer das explizit reserviert, spekuliert vermutlich nur auf eins: Durch die nahegelegene Eingangstür schnellstmöglich wieder flüchten zu können.

Kurz und gut: Je mehr der Mensch auf uns einredete und uns quasi als Banausen darstellen wollte, weil wir sein unschlagbares Angebot nicht zu schätzen wußten, desto eisiger wurde mein Lächeln und desto entschlossener wurde ich, dieser Farce ein baldiges Ende zu bereiten. Sobald sein Redestrom es also zuließ, erklärte ich das Projekt mit dem Kommentar “Nun ja, über Geschmack läßt sich wohl nicht streiten” endgültig für gestorben, bedankte mich höflich für seine “Mühe” und verließ mit Marc zusammen die gastliche Stätte.

Für die beiden hier offenbar regelmäßig mitlesenden Dortmunder (ein gelegentliches Outing wäre nett ;o) ) und sonstige Ortskundige: Es handelt sich um das bekannte Haus mit Jugendstilhalle an der B 236, kurz hinter der Dortmunder Stadtgrenze.

Nachtrag:
48 Stunden und einige Telefonate später

Na bitte, wer sagt’s denn! Location, Menü, Torte(n) und Blumen sind unter Dach und Fach. Jetzt müssen im Grunde nur noch die Einladungen entworfen und verschickt werden.

Organisieren macht Spaß. Hatte ich das hier schon mal erwähnt? :o)



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