Hinterrücks

Es gibt mehrere perfide Arten, seinem Partner in den Rücken zu fallen. Eine davon besteht darin, dem jüngsten Kinde ein elektronisches Dudelspielzeug zu schenken. *AAARGH*

Da ist es mir tatsächlich fast lieber, wenn Tobias unermüdlich mit dem großen Lego-Elefanten Hockey spielt und dieser dabei gut vernehmlich über das Parkett poltert. hmmm

Unsere armen Nachbarn…


Hinterrücks

Es gibt mehrere perfide Arten, seinem Partner in den Rücken zu fallen. Eine davon besteht darin, dem jüngsten Kinde ein elektronisches Dudelspielzeug zu schenken. *AAARGH*

Da ist es mir tatsächlich fast lieber, wenn Tobias unermüdlich mit dem großen Lego-Elefanten Hockey spielt und dieser dabei gut vernehmlich über das Parkett poltert. hmmm

Unsere armen Nachbarn…


Saskia mal wieder.

Saskia dreht sich unablässig im Kreis und kippt letztendlich um.
Mutter: “Huch, Saskia, du hast ja einen Drehwurm!”
Saskia denkt einen Augenblick nach. Dann grinst sie:
“Hihi, ich hab’ eine Schnecke!”

Der Wind pustet uns beim Spaziergang kräftig durch und rupft Saskia die Kapuze vom Kopf.
Saskia guckt nach oben und ruft: “He, Wind, mach das nicht!”

Saskia zappelt wie wild mit den Beinen und hält plötzlich inne:
“Meine Füße sind ganz schwindelig!?

Saskia entdeckt in ca. 11.000 m Höhe ein Flugzeug am Himmel, streckt die flache Hand aus und ruft erwartungsfroh:
“Komm, putput, Flugzeug!”

Passantin: “Na, du bist aber ein niedliches Püppchen!”
Saskia, empört: “Ich bin kein Püppchen! Ich bin eine Frau!”

Saskia auf dem Spielplatz


Neugier und Nostalgie.

Treffer - versenkt. Ich hätte nie gedacht, daß (und wie sehr) mich diese beiden Wörter verletzen könnten.

Wieder was dazugelernt. Und wieder eine Tür geschlossen.


No urban legend

Extra für Tanja und Melody:

Kuchen gesucht!!! Ohne Gluten/Kuhmilch/Ei/Zucker”

‘nuff said. *ROFL* tongue laugh


Da muß man einfach ignorant sein.

Und weiter geht es:

Wie oft habe ich schon die Formulierung “ich war da ganz ignorant” gelesen, wenn der Schreiber eigentlich meinte, er habe etwas ignoriert? Etwas zu ignorieren (= bewußt nicht zur Kenntnis nehmen) heißt aber eben nicht, daß man ignorant ist.

Ignorant sein heißt, daß man gänzlich unbewußt unwissend ist. Übrigens mit einem mehr als leichten Touch von Merkbefreiung obendrein. Oder, um es mit Wikipedia zu sagen: “Der Ignorant ist jemand, der sich nicht um Wissen und Erkenntnis bemüht und daher unwissend verbleibt.”

Wer also behauptet, er sei ignorant, weil er etwas ignoriert, ist tatsächlich ignorant. Nur eben nicht so, wie er sich das vorstellt… .


Pet peeve

“Richter-Vietor gehörte zu den erfahrendsten deutschen Reiterinnen.” (Siehe hier)

Nach “übrigends” und “morgends” nun auch “erfahrendst”. Na prima. Wozu hat sich Luther damals eigentlich solche Mühe gegeben? War doch eh alles für die Katz’. Leitet denn niemand mehr auch nur ansatzweise den Ursprung eines Begriffes im Kopf ab, bevor er zu Stift oder Tastatur greift? Obwohl… Warum auch? Wenn es nur genügend Leute innerhalb einer bestimmten Zeitspanne so haarsträubend falsch geschrieben haben, wird es per Rechtschreibreform in spätestens fünf Jahren ja sowieso für richtig erklärt. Nach dem Motto “Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt…” Und so weiter.

Ach ja, übrigens(!) hätte ich da auch noch “Auf Trapp halten”. Aua!
Schon mal einen Reitstall von innen gesehen? Ein Pferd “trappt” nicht, es trabt. Das kommt vom Wort “traben”. Und damit das Pferd eben dies über längere Zeit tut, muß man es “auf Trab halten”, also immer wieder antreiben.

Da wir schon dabei sind: Es platzt ein Kragen, keine Hutschnur. Hutschnüre reißen, aber sie platzen nicht!
Und man zieht auch keine anderen Seiten auf, sondern Saiten. So heißen die Dinger auf den Musikinstrumenten. Andere Saiten ergeben einen anderen Ton.

Ich frage mich ernsthaft, warum man immer weniger korrekt geschriebene Texte im deutschsprachigen Web findet. Von Tippfehlern mal abgesehen. Aber das da ganz oben ist kein Tippfehler, so viel steht fest. Da hat mal wieder jemand frei nach Gehör drauflosgeschreibselt, genau wie bei “übrigends” und “morgends”. “Abends”, ja. Logisch. Da stimmt die Ableitung von “Abend”. Aber hey, bitte wo ist ein “d” im Wort “Morgen” vorhanden? Eben.

Sie lasen das Wort zum Montag.


Krabbeltierchen

Es hat ja eine Weile gedauert, seit dem ersten Vierfüßlerstand, aber nun krabbelt Tobias doch endlich los. Zwar noch unbeholfen, aber immerhin. Und die ersten Gegenstände hat er sich auch schon vom Wohnzimmertisch geangelt.


Peinlich.

Oh weh. Da fragt mich jemand nach der peinlichsten Situation, die ich je erlebt habe. “Je erlebt” ist ja immer so eine Sache. Mir fallen speziell zur obigen Frage jedenfalls gleich einige Situationen ein. In den letzten Monaten jedoch war es definitiv das Ziehen der Wundklammern nach der Entfernung der Niere Anfang Dezember.

Es kam eine Schwester in unser Dreierzimmer, begleitet von einer anderen, die das Entfernen solcher Klammern wohl erst noch lernen sollte. Da die Naht eine gute Handspanne lang schräg von meinen Rippen bis fast neben den Hüftknochen reicht, mußte ich mein Nachthemd komplett hochziehen. Man bedenke übrigens, daß ich gerade sieben Wochen zuvor meinen Sohn zur Welt gebracht und eine dementsprechende Oberweite vorzuweisen hatte. So schaute also die “Lernschwester” der erfahrenen Kollegin zu, ließ ihren Blick von oben bis unten an mir herunterwandern und blökte plötzlich quer durch das Krankenzimmer: “Boah, hat die ‘ne Brust! Und das bei der Figur!” Öhm, ja. Besten Dank auch. . Meine Zimmergenossinnen sind jedenfalls fast aus dem Bett gefallen vor Lachen.

(A propos “Sohn”: Es hat ja eine Weile gedauert, seit dem ersten Vierfüßlerstand, aber nun krabbelt er doch endlich los. Zwar noch unbeholfen, aber immerhin. Und die ersten Gegenstände hat er sich auch schon vom Wohnzimmertisch geangelt.)



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