Ereminus und Franziska
Und wieder einmal eine nachdenklich machende Begebenheit aus dem Bestatterweblog. Die Geschichte der beiden hat natürlich auch noch einen Teil I, II und IV, aber der oben verlinkte dritte ist mit Abstand der anrührendste.
Knapp drei Jahre alt…
Tochter: “Darf ich zu Wilfried und Ilona?” (Anm.: Unsere Nachbarn)
Mutter: “Nein, Saskia, tut mir leid, das geht jetzt nicht, die haben zu tun.”
Tochter: “Aber ich habe die beiden doch geheiratet!”
Mutter, grinsend: “Nanu? Beide auf einmal?”
Tochter, nachdrücklich: “Ja!”
Mutter, amüsiert: “Das geht aber nicht, Saskia. Du kannst nur einen von beiden heiraten. Wen, ist egal. Aber es geht nur einer.”
Tochter, aufbegehrend: “Ich will aber beide!”
Mutter: “Dann mußt Du sie nacheinander heiraten. Beide gleichzeitig geht nicht.”
Tochter: “Aber da bin ich doch traurig, wenn ich einen Mensch verliere!”
Ein Jahr, vier Monate und 19 Tage
Tobias läuft. ![]()
Nachtrag: Hier ein aktuelles Beweisfoto => Soest, den 2. März 2008
IT-Grundrecht
Das wurde aber auch Zeit.
King Micky
Beim Telefonat mit meinem besten Freund in Irland fiel uns beiden heute abend wieder ein, daß der Gute uns ja noch ein Titanic-Dinner “schuldet”. (Es ist komisch - immer, wenn ich diesen Herrn anrufe, ißt er entweder, oder er kocht. Und am Ende habe ich immer Hunger, egal was und wieviel ich vor dem Telefonat gegessen habe!)
Der Gutschein über das 13-Gänge-Menü der ersten Klasse (am Abend vor dem Untergang) war Michaels Hochzeitsgeschenk an Marc und mich. Zu meinem 32. Geburtstag hat er das schon einmal für mich zubereitet - es war so klasse; von vier Uhr nachmittags bis zehn Uhr abends haben wir zu sechst nur geschlemmt! Meine Küche war zwar anschließend komplett verwüstet, aber ein Restaurant auf diesem Niveau hätte glatt drei Sterne im Guide Michelin kassiert.
Und dann hat M. sich einfach nach Irland verdrückt. Aber so leicht kommt er mir trotzdem nicht davon. *g* Gerade eben habe ich auf Amazon das Kochbuch geordert. Und seine Freundin hat nun endlich ein Visum für Deutschland.
In diesem Sinne: Mahlzeit und gute Nacht!
Woher weiß der das???
Da installiere ich nichtsahnend einen Jabber-Client, und was erscheint nach dem Registrieren auf meinem Bildschirm?
Mein Username Adele Horn wird automatisch Schreckenstein zugewiesen - Das nenne ich mal Allgemeinbildung! *ggg*
Kulinarisches
Wann immer mein Mann Zeit mit seiner Freundin verbringt, kommt er mit guten kulinarischen Tips nach Hause. Kein Wunder, wenn zwei Ostfranzosen
Saarländer gemeinsam um die Häuser ziehen. *g* Diesmal hätten wir da
1. Fattoria La Vialla - Bio-Versandhandel mit Spezialitäten aus der Toskana
2. Restaurant Chaunaa Thai in Wiesbaden
Und natürlich immer wieder gut: Bos-Food, der Tip, den Marc und ich damals bei den Kochkursen bekamen, die wir uns gegenseitig geschenkt hatten. Eigentlich für Profis gedacht, es werden aber auch problemlos kleinere Mengen an Haushalte verkauft und geliefert. Da ist nach dem Umzug auch mal wieder eine Bestellung fällig. So gutes Kürbiskernöl wie dort habe ich bisher noch nirgendwo sonst bekommen. Von der Balsamico-Creme mal ganz zu schweigen. Bei dem Laden bleibt wirklich kein
Wunsch unerfüllt. (Ob ich nun allerdings wirklich auch Goldpuder im Streuer für meine Süßspeisen benötige, lasse ich mal dahingestellt. *g* Obwohl… Saskia würde ganz schön staunen, wenn sie sowas nächsten Monat auf ihrer Torte hätte. Da ich eine Froschkönig-Torte plane, könnte man vielleicht die Kugel…?)
Aufgetaucht
In den letzten zwei bis drei Wochen kamen und kommen bei mir Erinnerungen an viele Dinge hoch, die schon lange zurückliegen. Unter anderem auch an diese Zeit, an die ich sonst so gut wie gar nicht mehr denke. Vor allem deshalb, weil ich die Umstände recht bald als das erkannte, was sie waren - nämlich armselig - und ausgesprochen schnell die Konsequenzen zog. (Übrigens wieder einmal ermutigt und bestätigt durch Melody, die sich vielleicht noch an eine ganz bestimmte Unterhaltung via ICQ erinnern kann, irgendwann im Dezember 2000.
) Das Verhalten meines damaligen Chefs war spätestens durch den neuen Arbeitsvertrag für mich quasi über Nacht bedeutungslos geworden und konnte mich somit erst recht nicht mehr treffen. Obwohl er gerade dann alle Register zog. Vermutlich genau deswegen sogar. Doch seine Kapriolen hatten ohnehin von Anfang an mehr über ihn ausgesagt als über mich. Ein besseres Armutszeugnis hätte ihm niemand ausstellen können als er selbst.
So wird es in solchen Fällen wohl immer sein.
“Mein Mann ist bei seiner Freundin.”
Mit dieser Info habe ich heute morgen unbeabsichtigt unsere Nachbarn geschockt. Erst war mir gar nicht klar, worin die Ursache für die bestürzten Gesichter lag, doch als es mir dann dämmerte, fügte ich schnell noch ein ”... und bei deren Frau” an. Das hat zwar kurzzeitig für Verwirrung gesorgt, aber zumindest verschwand das Mitleid aus den Mienen. *g*
Yvonne, falls Du das hier mal lesen solltest: Danke für’s Bespaßen meines Gatten in den letzten drei Tagen.
War höchste Zeit, daß der Gute mal wieder anderen Wind um die Nase bekam.
Korrelation ist nicht gleich Kausalität.
Wie viele sind an dem Satz da oben schon im Matheunterricht verzweifelt?
Hier ist mal ein nettes Beispiel, das den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität sehr schön aufzeigt:
“Brot ist gefährlich!
Wissenschaftliche Untersuchungen haben folgende unglaubliche
Entdeckungen zum Thema Brot gemacht:
1. Mehr als 98 Prozent aller verurteilten Verbrecher sind Brotesser.
2. Die Hälfte aller Kinder, die in einem Haushalt mit Brot aufwachsen
schneiden bei Intelligenztests unter dem Durchschnitt ab.
3. Im 18. Jahrhundert, als jedes Brot noch zu Hause gebacken wurde,
war die allgemeine Lebenserwartung höchstens 50 Jahre. Plötzlicher
Kindstod, Tod bei Geburt, Typhus, Gelbfieber und Grippe waren
unverhältnismässig weit verbreitet.
4. Mehr als 90 Prozent aller Verbrechen wurden innerhalb 24 Stunden
nachdem Brot konsumiert wurde begangen.
5. Brot wird aus einer Substanz mit Namen “Teig” hergestellt. Es ist
bewiesen, daß ein Pfund Teig eine Maus töten kann. Der
durchschnittliche Europäer isst mehr als die doppelte Menge jeden Monat!
6. Primitive Völker, die kein Brot kennen, kennen auch keinen Krebs,
Alzheimer, Parkinson oder Osteoporose.
7. Brot wird als abhängig machend eingestuft. Versuchspersonen, die
nur Wasser gefüttert wurden, bettelten nach schon zwei Tagen nach Brot.
8. Brot kann als Einstiegsdroge gesehen werden. Die meisten
Konsumenten nehmen es mit anderen Substanzen, wie Butter, Marmelade
und sogar kaltem Aufschnitt zu sich.
9. Neugeborene Menschen brechen von Brot.
10. Die meisten Brotkonsumenten können nicht mehr unterscheiden
zwischen echten wissentschaftlich fundierten Erhebungen und dämlichem
statistischem Mumpitz.
Deshalb fordern wir:
1. Kein Brotverkauf an Minderjährige.
2. Eine deutschlandweite Kampagne “Sag nein zu Toast!” mit Werbespots
und Aufklärungsplakaten.
3. Eine 300% Steuer auf Brot um die verheerenden Auswirkungen des
Brotkonsumes zahlen zu können.
4. Es dürfen bei der Bewerbung von Brot keine Menschen, Tiere oder
nette Farben gezeigt werden, die das Brot in einem ungefährlichen
Licht erscheinen lassen könnten.
5. Die Etablierung von “Brotfreien Zonen” um Schulen.
(Aus einem Forum)
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