Schlußverkauf
Morgen gibt es in unserer Kantine ein “Großes Buffet”, weil der Caterer zum 1. August wechselt. Motto: “Alles muß raus!”
An sich keine schlechte Idee. Nachdem aber diverse Dinge schon seit geraumer Zeit ausverkauft sind, die Zusammenstellung der Gerichte von Tag zu Tag abenteuerlicher und heute zum dritten Mal in Folge der gleiche (selbe?) Fisch angeboten wurde… ...Komme ich nicht umhin mich zu fragen, ob ich mir dieses kulinarische Experiment morgen tatsächlich antun möchte.
Vielleicht probiere ich aber zum letzten Mal aus, ob es mir wenigstens einmal gelingt, ein 0,25er Kaltgetränk in weniger als fünf Minuten zu zapfen. Ob Cola, Fanta oder Apfelschorle - aus irgendeinem Grund schäumt das Zeug dabei grundsätzlich dermaßen, daß man eigentlich eine Verlängerung der Mittagspause beantragen müßte, wenn man das Glas voll haben möchte. Physikalisch versierte Mitarbeiter hängen mittlerweile beim Zapfen den Finger ins Glas, um die Schaumbildung zu verringern bzw. den Zerfall zu beschleunigen.
Inzwischen ist nur noch Cola Light da. Eine besondere Herausforderung in puncto Schaum. Ich habe sowas echt noch nicht gesehen - als ob man Waschpulver reingemischt hätte. Die Apfelschorle, als es noch welche gab, hätte man glatt für Bier halten können. Woher kommt sowas?
PS: Kann mir vielleicht auch jemand verraten, wie man Rinderleber kreisrund wie eine Frikadelle, groß wie eine Scheibe gekochten Schinken und platt wie einen Reibekuchen bekommt? Und vor allem, warum irgendjemand das überhaupt wollen sollte? Ich hab’ das Zeug heute auf den ersten Blick glatt für Fleischkäse gehalten. Dazu gab’s dann Blumenkohl (sic) und ein Zwiebelgemüse, das vom Aussehen her eigentlich eher in die Pathologie gehört hätte, statt auf einen Teller.
Zwei auf einen Streich
Heute sind es gleich zwei Bloggerinnen, deren Einträge glatt auch von mir stammen könnten. (Ja, ich weiß, ich strotze nur so vor Anmaßung, Arroganz und grenzenloser Selbstüberschätzung. *g*)
Pia läßt sich hier über die allgegenwärtige elterliche i-Manie aus, der auch der Kinderdok vor wenigen Wochen bereits einen eigenen Eintrag gewidmet hat. Und angesichts derer auch ich am liebsten schreiend davonlaufen würde. Mein Lieblingszitat: “Sind die Hausis erledigt, darf das Kind auf den Spieli. (vielleicht hilft es der Mami auch noch mit dem Spüli), Ob es dort mit dem Balli spielt oder auf die Rutschi klettert, ist mir egal, meine Zehennägel waren aufgerollt und ein großes “Warum?” machte sich breit. Ist es leichter, solch überlange Worte wie “Hausaufgaben”, “Kindergarten” und “Spielplatz” abzukürzen? Spart man damit Zeit, die man mit dem Kind dann beim Logopäden verbringen kann?” Danke, Pia! Danke, danke, danke!!!
Und Angel berichtet, warum ihr Rucksack ihr bei der Ankunft im Büro plötzlich zu leicht erschien. Ist mir auch schon passiert. Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich den Weg zur Arbeit in Rekordzeit zurückgelegt hatte, stellte ich auf dem Parkplatz fest, daß mein Laptop noch zu Hause lag. Ich warte übrigens noch auf den Tag, an dem ich mir statt der Laptop-Tasche morgens in der Dämmerung Tobias’ Wickelrucksack kralle und damit zur Arbeit fahre. *LOL*
Wo gibt’s denn sowas?
Aus der Serie “Bahnbrechende Erfindungen, vom Alltag inspiriert” stellen wir heute eine Vorrichtung vor, die ich mir schon des öfteren für unsere Haustür gewünscht habe. Wahlweise auch für unsere Schlafzimmerdecke: Eine digitale Anzeigetafel nämlich, auf die man per Mail oder SMS letzte Instruktionen für bzw. an die noch anwesenden Hausbewohner senden kann. Da stünde dann zum Beispiel: “Tobias muß noch seine Medizin nehmen!” Oder “Vergiß dein Mittagessen nicht im Kühlschrank!” Oder: “Heute soll es Gewitter geben. Macht bitte alle Fenster zu, bevor Ihr fahrt!”
Das Ganze versehen mit einer Funktion, die sicherstellt, daß sich die Haustür erst dann öffnet, wenn der Text als gelesen bestätigt wurde. Am besten mit Hilfe eines Codes, der nur dann bekannt sein kann, wenn man den Nachrichtentext auch tatsächlich gelesen hat.
Langjährige Leser dieses meines Blogs kennen vielleicht auch noch die analoge Vorläuferversion dessen, was mir da vorschwebt. *g*
Ein Jahr und neun Monate

Und man erahnt doch schon den Mann, der er einmal sein wird.
Happy Birthday!
Saskia hat die Hosen an.
Mutter: “Saskia, möchtest du heute ein Kleid anziehen?”
Tochter: “Nee, ist doch nicht Karneval!”
Tochter: “Mama, warum hast du mich auf beide Backen geküßt?”
Mutter: “Weil ich dir gute Nacht sagen wollte.”
Tochter: “Aber wenn ich später mal ‘ne Frau oder ‘n Mann habe, dann knutsch ich auf den Mund!”
Nein,...
... mich hat’s gottseidank nicht “erwischt”. Hätte mich auch sehr gewundert.
Die relative Stille hier liegt nur daran, daß ich bereits ins nächste Buch abgetaucht bin.
Bis neulich!
Das Klapp-Zu, das Schüttel und der Nudelsack
sind nicht etwa Charaktere aus einem neuen Kinderbuch. Sondern Saskias Bezeichnungen für eine kleine Plastikbox, eine Schneekugel und… eine Maultasche.
Mary, Mary, quite contrary
Ich gestehe, daß mir die Shows unbekannt und der Musikstil sowie seine Gesangsstimme so ganz und gar nicht mein Ding sind. Aber die Songtexte und die Autobiographie sind faszinierend. Muß ein toller Mensch sein.
Und dann war da noch…
Im Blog irgendwie untergegangen ist auch die Tatsache, daß auch unser “Urlaub”... ähm… sagen wir mal “suboptimal” verlief.
In der ersten Woche war ich alleine mit den Kindern - und Saskia fing sich eine dicke Erkältung samt Fieber ein.
In der zweiten Woche hatten Marc und ich gemeinsam frei - und es streckte Marc nieder.
In der dritten Woche hatte Marc alleine frei - und Tobias wurde krank.
Fürs Ende der dritten Woche hatte Marc mich ursprünglich zu einem Tanz(!!!)abend eingeladen - aber.. Nun ja. Aus diversen Gründen wurde nichts daraus.
Fehlt nun bloß noch, daß es diese Woche mich erwischt. Aber meine letzte Erkältung war im Dezember 2004, und wenn ich mir angucke, was ich sonst so auf diesem Gebiet anstelle, dann verzichte ich doch lieber. Denn wenn ich denn mal krank werde, verschlägt’s mich ja immer gleich ins Krankenhaus. Das muß nun doch nicht sein. Vier OPs in zwölf Monaten haben mir 2006/2007 vollauf gelangt.
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