Frage

Nur mal angenommen, ein Mitarbeiter in Eurer Firma hätte die Verantwortung für eine relativ kostspielige, aber auch ausgesprochen nützliche Ressource. Ein teures Gerät oder eine Software, Patente, oder was auch immer. Nehmen wir weiterhin an, dieser Jemand würde diese Ressource nicht nur ineffizient einsetzen, sondern sogar vorsätzlich beschädigen.

Wie würde in Eurer Firma mit einem solchen Mitarbeiter verfahren?


Auf ein Neues

Dreimal stand jetzt hier schon ein Eintrag. Dreimal habe ich ihn gelöscht. Weil ich dann doch lieber erstmal abwarten wollte, bis der Betreffende seine/meine Mails gelesen hat. Und weil ich Angst hatte, es fühlen sich vielleicht in der Zwischenzeit die Falschen angesprochen.

Inzwischen habe ich jedoch die Bestätigung, daß ich mit meiner Intuition nicht daneben lag. Wenn mir jemand im sogenannten “Real Life” nach einer langen Tirade über seine aktuellen Probleme und Wehwehchen um die Ohren haut: “Was bei dir so los ist, weiß ich ja. Steht ja immer alles im Blog.”... dann ist das unter anderem ein Ausdruck der Bequemlichkeit, damit man nicht etwa auch mal nachfragen muß, was es bei mir denn Neues gibt und wie es mir denn überhaupt geht.

Danke.

Mal davon abgesehen, daß hier nur ein Bruchteil dessen steht, was in mir und um mich herum vorgeht, habe ich doch immerhin wieder was dazugelernt. Somit kann ich meine Energie nun von zumindest einem Menschen abziehen und sie stattdessen Leuten schenken, die sie erstens eher gebrauchen können und zweitens auch zu schätzen wissen.
Und dieser Text bleibt jetzt hier stehen.


Elternstammtisch mal anders

Aus Sicht eines Gastronomen nämlich.

Doch bei allem Verständnis für den Groll wegen des unnötigen Extraaufwandes: Es besteht doch grundsätzlich immerhin die Möglichkeit, daß jeder Teilnehmer ein potentieller Stammgast wird, der dann womöglich auch noch des öfteren die Familie mitbringt? Wenn allerdings nicht ausreichend geheizt wird und der Widerwille des Wirts sich derart offensichtlich entlädt, daß er seine Gäste zum Zahlen antreten läßt wie reuige Sünder… Nun ja…


Dihse Sayte ißt für PIHSA-Obver geeiknet

Sarkastisch (ganz nach meinem Geschmack) und mit mehr als nur einem Körnchen Wahrheit: Pisa-Opfer aufgepasst.

Ich will nicht behaupten, daß mein Blog oder meine sonstigen schriftlichen Ergüsse perfekt und fehlerfrei sind. Aber ich kann für mich wenigstens in Anspruch nehmen, sie nicht mit der immer häufiger* anzutreffenden pseudo-coolen Sch…egal-Einstellung zu schreiben, mit der so mancher Schreiber den Lesern seine Ergüsse vor die Füße kotzt. Weil es ihm vollkommen schnurz ist, wenn man Mühe mit dem Entziffern seiner schlampig dahingerotzten Texte hat. Nach dem Motto: “Warum soll ich mich auch noch anstrengen, wenn ich schon so gnädig bin, überhaupt etwas zu schreiben. Meine Fehler interessieren mich nicht und ich habe es auch ü-ber-haupt nicht nötig etwas dazuzulernen.” Solche Texte ignoriere ich dann nicht einmal. Genausowenig wie Texte in einer ach! so originellen Dialekt-Schreibweise.  oh oh 

Wer jetzt den Gutmenschen spielen möchte und mir zu verstehen geben will, daß ich ob meiner Vorliebe für die Einhaltung einer einheitlichen Rechtschreibung und einer verständlichen Ausdrucksweise spießig sei, diskriminierend und arrogant, dem sei gesagt: Ja! Ist mir ein Bedürfnis! Denn nein, es ist eben nicht nur der Inhalt, der zählt! Und wenn das nächste Mal erfolgreich (oder auch nicht…) eine Suchmaschine in Anspruch genommen wird, dann wird man vielleicht auch verstehen, warum. Ich erinnere mich aus meiner Brautzeit an eine Mit-Braut, die ein Hochzeitsforum sowie eBay verzweifelt nach “Einwegkammeras” durchsuchte und bald in Tränen ausbrach, weil sie nirgendwo das Gewünschte fand. Tja…


* Nebenbei bemerkt: Ich frage mich schon länger (und ganz ernsthaft), ob der Zusammenbruch der Rechtschreibregeln im WWW daran liegt, daß immer mehr Menschen sich tatsächlich immer weniger Mühe geben, oder ob es daran liegt, daß dank Internet & Co inzwischen ungehindert Texte veröffentlicht werden können, die man “früher” mangels Gelegenheit schlichtweg nie zu sehen bekam? Weil jeder Verlag sie mit spitzen Fingern umgehend in den nächsten Mülleimer befördert hat oder hätte?

Anders ausgedrückt: Hat dank Internet tatsächlich die Qualität abgenommen? Oder nur die Dunkelziffer?



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