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Neu in der Blogroll.
Morsbags
Dieses Projekt gefällt mir. Und da wir auch noch ein paar alte Laken etc. haben, werde ich mich am langen Wochenende einfach mal an mein erstes eigenes Nähprojekt wagen.
(Via Twitter von @botenstoff)
Geschmacksache
Saskia findet eine abgebrochene Fliederblüte, schnuppert verzückt daran und hält sie dann ihrem Bruder unter die Nase: “Riech mal, wie schön das riecht!”
“Buäääh”, spricht der Bruder angewidert und weicht einen Schritt zurück.
Tseh! Männer!
Unique
Dortmund hat seit gestern ein neues Hotel: Hotel Unique. Ein Haus der gehobenen Klasse, wie mir scheint.
Ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet, aber: Hat diese Stadt überhaupt die Klientel für ein solches Hotel? Wird sich so etwas hier tatsächlich rentieren?
Konsumverhalten, verändertes
Blöd, aber ich weiß nicht mehr, wo ich vorhin den Link zu diesem Artikel gefunden habe. Aber wo auch immer es war (vermutlich Twitter?), ich kann der Autorin nur zustimmen.
Ich lade zwar nichts illegal herunter, aber wenn ich z.B. bei Amazon Musik online kaufe, dann auch nur einzelne Songs, die ich mir vorher ein paarmal in Endlosschleife gratis auf Youtube angehört habe. (Von Klassikaufnahmen jetzt mal abgesehen.) Der Knackpunkt ist doch, daß die neuen Medien inzwischen genau das Konsumverhalten ermöglichen, das man genaugenommen auch damals schon an den Tag gelegt hätte, wenn denn die technischen Voraussetzungen gegeben gewesen wären. Auch auf meinen alten, gekauften Vinylalben ist in vielen Fällen nur ein Song drauf, den ich wirklich haben wollte. Oder mit Glück auch zwei oder drei. Die anderen mußte man halt wohl oder übel in Kauf nehmen und somit mitbezahlen. Heute muß man das nicht mehr, und je eher sich die Musikindustrie daran gewöhnt und anpaßt, desto besser für sie, würde ich behaupten. Denn aus all dem jetzt zu folgern, der Umsatz würde wegen des Diebstahls einbrechen, halte ich für eine eklatante Fehleinschätzung. Die Industrie wird nur endlich mit der echten, unverfälschten Nachfrage konfrontiert. Daß die eben tatsächlich nicht so hoch ist, wie der unflexible Verkauf von ganzen Alben (oder überteuerten Maxi-Singles) über Jahrzehnte vorgegaukelt hat, ist doch nicht die Schuld der Konsumenten, sondern ganz alleine das Problem der Musikindustrie. Deshalb den nun flexibler gewordenen Konsumenten zu kriminalisieren, zeugt für mich von feinstem Scheuklappismus.
Und mal ehrlich: Musikpiraten als solche gibt es doch seit Erfindung des Tonbandes. Ich kann mich gut daran erinnern, daß früher, als ich noch in der Grundschule war (Mitte der 70er!), neben unserem Radio im Eßzimmer auch oft das Tonbandgerät und später ein Kassettenrekorder stand, der ans Radio angeschlossen war. Meine Mutter sammelte darauf immer die aktuellsten Hits für sich selbst bzw. die nächste Party. Nur konnte man das im Gegensatz zu Downloads aus dem Internet nicht kontrollieren. Das hat das Musikgeschäft aber weder besser noch schlechter gemacht als heute. Gefielen meiner Mutter dann allerdings von einem Interpreten immer mehr Songs, wurde übrigens durchaus auch bald das dazugehörige Album gekauft. Wer aber nur einen guten Hit landete und ansonsten Schrott produzierte, hatte eben keine Chance. Genaugenommen ist so ein Interpret heute sogar besser dran, denn er bekommt wenigstens über die Downloads den einen Song verkauft.
Wegen vereinzelter Songs ganze Alben erwerben? Wozu? Oder um den altbekannten Spruch abzuwandeln: Warum sollte ich für ein Glas Milch noch immer die ganze Kuh kaufen, wenn es nun endlich auch anders geht?
Immerhin
den Unterschrank haben wir schon mal. (;-) @ Markus) Somit können wir nach zwei Kindern und zwei Umzügen nun endlich daran gehen, dieses Projekt von 2004 in Angriff zu nehmen. Damals kam uns ja eine “Kleinigkeit” dazwischen. ![]()
Ein 240-Liter-Becken wird es werden.
Immerhin,
den Unterschrank haben wir schon mal. (;-) @ Markus) Somit können wir nach zwei Kindern und zwei Umzügen nun endlich daran gehen, dieses Projekt von 2004 in Angriff zu nehmen. Damals kam uns ja eine “Kleinigkeit” dazwischen. ![]()
Ein 240-Liter-Becken wird es werden.
I am a rock, I am an island…?
Ganz vorweg: Es ist mir schon immer schwer gefallen, andere Leute um Hilfe zu bitten. Erstens, weil ich mich nicht abhängig machen möchte. Zweitens, weil ich mich sicherer fühle, wenn ich meine Probleme alleine meistere und mir das auch bewußt machen kann. Drittens, weil ich manchmal auch schon die Erfahrung gemacht habe, dann komplett um die Kontrolle kämpfen zu müssen. Viertens, weil ich befürchte, ohnehin einen Korb zu bekommen, weil ich den Angesprochenen im Grunde schnurzpiepegal bin. Im Zweifelsfall bezahle ich lieber für den wie auch immer gearteten Dienst, als mir ausgerechnet dann eine Enttäuschung einzufangen, wenn ich ohnehin schon in Schwierigkeiten stecke.
Damit sind jetzt übrigens keine Dinge gemeint wie “Hältst Du mal bitte da ‘nen Finger auf den Knoten, damit ich eine Schleife machen kann?” oder “Kannst Du mir bitte auch so ein Thingymajig aus Geschäft XY mitbringen?”, sondern richtig handfeste Hilfe in wichtigen Angelegenheiten.
Wenn ich dann doch mal um Hilfe bitte, sehe ich immer zu, den Umfang so gering wie möglich zu halten und das Problem an sich hübsch herunterzuspielen. Die anderen könnten ja Besseres zu tun haben und mich lästig finden. Und so kommt es dann eben auch ab und zu, daß ich irgendwann ganz verzichte und lieber gar nicht mehr auf die Sache zurückkomme.
Das Besch…ene an der Sache? In solchen Fällen fühle ich mich dann fast schon schuldig, daß ich überhaupt jemals mit dem Anliegen an die anderen herangetreten bin. Habe ich mir doch bewiesen, daß das gar nicht nötig gewesen wäre und somit auch nicht “legitim” war - weil ich letzten Endes ja doch irgendwie alleine klarkomme. Klarkommen muß, wie es mir dann vorkommt, wenn auch mit wesentlich größerem Aufwand.
Doch wie ich es auch mache - bitten, nachträglich verzichten oder gar nicht erst fragen - es bleibt immer ein blödes Gefühl zurück.
... “Mama, du kannst jetzt loslassen!”
Eine halbe Stunde nach dem Auspacken des heute gekauften (14’‘-)Rades:
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