Wissenschaft(ler) zum Anfassen

Wenn ein Journalist, der nicht nur 1. eine Menge auf dem Kasten, sondern auch noch 2. einen umwerfenden Humor und 3. eine selbst für Deppen wie mich verständliche Schreibe hat, live von einem Treffen von Nobelpreisträgern mit Nachwuchswissenschaftlern berichtet, dann ist das uneingeschränkt lesenswert!


Da waren’s nur noch neun…

Mindestens einer der Otos ist gestern leider gestorben. Nachmittags lag er reglos auf dem Kies, woraufhin ich ihn direkt rausgefischt habe. Eine Zählung beim Füttern ergab einen “Restbestand” von mindestens 7 Otos. Die zwei fehlenden haben wir leider nicht aufspüren können, wissen also nicht, ob sie ebenfalls das Zeitliche gesegnet oder sich nur gut versteckt haben. Hoffentlich spielen wir von jetzt an nicht “Zehn kleine Negerlein”...

Mir ist übrigens auch nach zwei Wochen nicht klar, warum man Otos als Schwarmfische bezeichnet. Ich seh’ die immer nur als Einzelgänger herumschwimmen und die Einrichtung abgrasen. Ein Treffen findet bestenfalls zu den Mahlzeiten statt.
question


Eigentor, Rohrkrepierer

... oder wie auch immer man es nennen möchte. Ich laß’ es kommentarlos stehen.

Ja, ich weiß, die anderen haben auch genug Dreck am Stecken. Aber die habe ich noch nie gewählt. Noch nicht. Muß ich auf meine alten Tage tatsächlich noch Pirat werden?

(Info & Link via viele auf Twitter)


Goldgurami und Blauer Paradiesfisch

Seit heute sind zwei weitere Arten in unserem Becken: Je ein Pärchen Trichogaster Trichopterus (Goldgurami) und Macropodus opercularis (Paradiesfisch, blauer Farbschlag)

Wir hatten über beide Arten schon länger recherchiert, aber der Kauf heute war letztendlich eher spontan, da Marc vorgestern auf einer seiner abendlichen Radrunden ein uns bisher noch unbekanntes Geschäft entdeckt hatte.

Unsere “blinden Passagiere” haben wir inzwischen als Heterandria formosa (Zwergkärpfling) identifiziert. Den Flossen und der Größe nach zu urteilen, muß es sich wohl um zwei fast schon ausgewachsene Männchen handeln. Mal sehen, wie sie sich mit dem Rest vertragen, aber eigentlich sollte es da keine Probleme geben.

Zwergkärpfling


Man soll die Hoffnung nicht aufgeben

Zum Beispiel die, daß dies hier nur Satire ist.


WTF???

Wir haben gerade in unserem Aquarium einen winzigen Fisch entdeckt, dessen Herkunft wir uns nicht erklären können. Er ist ca. einen Zentimeter lang, silberfarben-grünlich-transparent, mit einem dunklen Strich über dem Seitenlinienorgan. Mehr kann man bei der Größe nicht erkennen. Außerdem versteckt der Kleine sich verschüchtert im Hintergrund in den Pflanzen.

question Bitte wie kommt dieser Fisch in unser Aquarium???  question

Edit: Es sind sogar mindestens zwei. Ist ja irre!

Edit II: Hier mal ein Foto:
Unbekannter Babyfisch


Shoot Snap!

*AAARGH* Dieses dämliche “Snap, loading preview” wird für mich echt langsam zum Haßfaktor! Mir graust es inzwischen insbesondere vor Wordpress-Blogs! Rechtsklick & Öffnen in neuem Tab wird zur reinen Glücksache bzw. zum Wettrennen mit Snap, weil einen direkt und ungefragt diese bescheuerte Vorschau überfällt! Außerdem kann man nicht mal mehr einfach mit dem Mauszeiger über die Seiten witschen, weil bei jeder zufälligen Berührung eines Links dieser Blödsinn auftaucht und den Text darunter versteckt!

Was dieser total überflüssige Mist bei z.B. Spastikern oder auf den Lesehilfsmitteln von blinden/sehbehinderten Usern anrichtet, möchte ich lieber gar nicht erst wissen! Und die Dinger laden zu allem Überfluß auch noch im Schneckentempo; man braucht ewig, bis man sie endlich wieder zuklicken kann - und noch länger, bis sie von alleine verschwinden!

Wer zum Geier braucht so’n Scheiß??? MACHT DAS WEG!!!


Selbstmordfisch

=> “El Pez”

*LOL*


Wortschöpfungen

Für Saskias “Kohlensäureschmetterling” brauchte ich immerhin nur ein paar Sekunden. Gemeint war ein Kohlweißling. :o)

Tobias’ “Momelbiel” versteht aber vermutlich nur derjenige, der die glänzenden Augen gesehen hat, wann immer unser Sohn im Urlaub des Wohnmobils unserer Freunde ansichtig wurde. *g*


Hidden Message

Unser firmeninterner und möchtegernanonymer Blockwart beseitigt noch immer fleißig alle Artikel von unserer Flur-Pinnwand, die sich in irgendeiner Weise kritisch mit unserem Arbeitgeber auseinandersetzen.

Unter dem jüngsten Aushang erwartet ihn nun ein kleiner Zettel:
Der Symptombeseitigung ist die Ursachenbekämpfung grundsätzlich vorzuziehen.



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