Caridina cf. cantonensis
Da sind sie, direkt aus dem Garnelenhaus:



Wie klein diese Tierchen noch sind, erkennt man an dem groben Kies, auf dem sie sitzen. Das ist nämlich eigentlich feiner Sand von unter 1mm Körnung. Kaum hatte ich die Garnelen nach der Eingewöhnungszeit ins Nanobecken entlassen, verschwanden sie auch schon zwischen den Pflanzen und ich bekam nur noch einzelne Exemplare der 10er-Gruppe zu sehen. Ich bin gespannt, ob sie sich auf die Dauer wohlfühlen und vielleicht sogar vermehren werden.
Neu auf Deutschlands Straßen
Nitritpeak
Nach einem mäßigen Nitritanstieg im neuen Nanobecken ist der Gehalt nun wieder gesunken und der Peak (<= hier mal eine sehr gute Erklärung, was ein Nitritpeak überhaupt ist und wie er zustande kommt)
scheint hinter mir zu liegen. Das ging wirklich sehr viel schneller als gedacht. Vielleicht hat die Tatsache geholfen, daß ein guter Teil der Pflanzen aus dem großen Becken stammt. Vielleicht auch das leichte Anfüttern mit Staubfutter. Vielleicht lag es auch an den Turmdeckelschnecken. Oder auch an allem zusammen.
Die beiden Rotschwanzkärpflinge werde ich nach längerem Überlegen im großen Becken und somit in Ruhe lassen. Sie sind jetzt ein Jahr alt, haben also ca. die Hälfte ihrer Lebenszeit hinter sich, und scheinen sich im 240er ganz wohl zu fühlen. Da ich durch ihr unverhofftes Auftauchen ohnehin schon eine Fischart mehr im Becken habe als ursprünglich vorgesehen, erspare ich ihnen den Streß des Umsetzens ins Nanobecken & retour, nur um Junge zu bekommen. Wenn sie sich irgendwann noch im großen Becken vermehren, dann soll es mir recht sein und ich werde schon einen Abnehmer für die Kleinen finden - aber ich lege es nicht mehr auf Nachwuchs an. So interessant der Vorgang auch sein mag - es wäre Quatsch.
Wie dem auch sei: Ich habe es also mal gewagt und beim Garnelenhaus 10 Crystal Red (Red Bee / Caridina cf. cantonensis) bestellt, die nun Anfang/Mitte nächster Woche hier ankommen sollten. Nix mit K-irgendwas, übrigens. Ich möchte möglichst intensiv rot gefärbte Tiere haben, also K-Null. Finde ich viel hübscher. Vom Zuchtaufwand mal abgesehen, verstehe ich gar nicht, warum die weißen K10 als so viel wertvoller betrachtet werden. Nennt mich Banausin, aber ich finde sie rein optisch ziemlich fade. Gerne hätte ich blaue Tigergarnelen und rote Red Bee halb und halb gemischt, aber als völlige Garnelenanfängerin lasse ich das wohl besser. Besser für die Tiere, besser für den Geldbeutel. Vielleicht später mal, wenn ich mich mit diesen Tieren besser auskenne. (Ein ganz großes Lob geht übrigens an die Besitzer des “Garnelenhaus” da oben in der Nähe von Hamburg, die mir vor dem Kauf eine Anfrage zu den Haltungsbedingungen ihrer wunderschönen Kardinalsgarnelen sehr freundlich und klar beantwortet haben. Sie rieten mir aufgrund meiner Wasserwerte sogar von einem Kauf dieser doch recht teuren Garnelen ab - was wohl nur Händler tun, denen ihre Tiere wichtig sind.)
Die Leuchtstoffröhre des Nanobeckens war übrigens doch keine mit G23, sondern eine mit 2G7er Sockel. Ich habe das Original von SuperFish also vor ein paar Tagen ersetzt durch eine stinknormale Philips PL-S Pro 11W/840 4p, weiß, mit 11 Watt und einer Farbtemperatur von 4000 Kelvin. (Nach meiner Recherche deuten bei Philips die beiden Ziffen nach der 8 die Kelvin-Zahl an. Man muß nur zwei Nullen hintendranhängen. 840 steht also für 4000K, 830 für 3000 Kelvin, 827 für 2700 Kelvin und so weiter.) Das sieht schon gleich viel besser aus. Allerdings ist die Philips-Röhre ca. zwei Zentimeter länger als das Original von SuperFish. Zum Einbau war daher eine minimale Umbaumaßnahme erforderlich; nämlich ein Versetzen der kleinen Metallklemme, die die Röhre und den umgebenden Kunststoff auf Abstand hält. War aber zum Glück problemlos möglich. Unter dem blauen Licht der Originallampe hatten einige der Pflanzen im obersten Bereich schon ganz merkwürdige Farbschattierungen angenommen, daher bin ich froh, daß das Licht nun endlich geändert ist.
A propos “Pflanzen”: Das Pfennigkraut gedeiht gerade im Nanobecken ganz ausgezeichnet. Ich hatte probehalber ein paar fingerlange Triebe eingepflanzt, und nach einer Woche gucken nun schon die ersten Spitzen oben aus dem Wasser heraus. Das Zeug wächst und wächst und wächst…. Unglaublich! Im großen Becken geht es zwar auch flott, aber doch nicht ganz so schnell voran. Ich führe das vor allem darauf zurück, daß das Becken höher ist und somit nicht mehr ganz so viel Licht bei den Trieben unten ankommt. Soll mir aber auch recht sein.
Tja, nun bin ich mal gespannt. Und ich sehe es schon kommen: Fall die Garnelen sich bei mir vermehren sollten, kommt noch ein (Standard)Becken ins Haus. *g*
Englisch auf Teufel komm raus
So, ich mache mich jetzt mal wieder unbeliebt. Ich werde jetzt nämlich schriftlich hier niederlegen, wie genervt ich von Twitterern bin, die sich urplötzlich einbilden, selbst den belanglosesten Quatsch in einer Fremdsprache durch die Gegend tröten zu müssen, die sie offensichtlich nicht mal halbwegs korrekt beherrschen. Damit meine ich jetzt keine Twitterer, die sich trotz gewisser Schwierigkeiten tatsächlich mit ausländischen Followern unterhalten oder die interessante fremdsprachliche Tweets ab und zu auch mal unters deutsche Volk bringen. Ich meine diejenigen, die sich aus welchem Grund auch immer einen internationalen, kosmopolitischen Anstrich geben möchten, selbst die deutschsprachigen Leser auf Englisch anquatschen und gar nicht mitkriegen, daß ihre Follower kein Wort mehr verstehen. Aber nicht, weil es um deren eigene Fremdsprachenkenntnisse so schlecht bestellt wäre, sondern weil das Kauderwelsch in den Tweets schlicht keinen Sinn ergibt und sich den Followern beim Lesen die Fußnägel hochrollen.
Herrje nochmal, muß das sein?
So, das mußte mal raus!
Enten-Watchblog
Ein Web-Fundstück: http://stadtente.blogspot.com/
“Dies ist ein Ententagebuch. Nicht mehr und nicht weniger. Hier geht es um eine Wildente, die sich zum Brüten einen Blumenkasten auf dem Balkon einer Berliner Homeoffice-Autorin auserkor. Das hat sie nun davon: Neben freundlicher Ansprache, gemeinsamer Krähenabwehr und regelmäßiger Toastbrotversorgung wird nun ihr Intimleben in aller Welt verbreitet. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich noch herausstellen.”
Aus dem Gröbsten raus
Mir scheint, bei Eltern ändert sich die Definition des obigen Begriffs mit jedem Entwicklungsschritt, der den Kindern mehr Selbständigkeit und den Eltern mehr Freiheit verleiht. Durchschlafen, Sitzen, das Essen selbst in den Mund befördern, sich verständlich machen, Laufen, Windelfrei… Beim Sohnemann ist es neuerdings seine von mir unerbittlich antrainierte
Fähigkeit, sich selbst komplett aus- und anzuziehen.
Allerdings müssen wir Eltern diese unsere neue Freiheit auch stets wieder aufs Neue verteidigen. Einmal ohne Not nachgegeben und dem kleinen Faulpelz geholfen, und schon stellt sich das Kind wieder stur und tut über Tage hinweg, als sei es noch ein hilfloses Neugeborenes.
Hihi, nicht mit mir, Sohnemann. Noch durchschaue ich Dich kleinen Kerl schließlich.
Erziehungsratgeber mal anders
=> Ex-E.T
<= ein Film, den mal als Eltern unbedingt gesehen haben sollte.
(ca. 9 Minuten lang)
Alphamama)
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