Da waren’s nur noch zwei

Da sich die Garnelenpopulation inzwischen mehr als erwartet vermehrt hat und schon wieder eine ganze Reihe von Weibchen Laichansatz zeigen, habe ich beschlossen, die Garnelen vom Nanobecken ins 54er zu den Feuertetras umzusiedeln. Zwanzig Garnelen habe ich bereits erwischt und umgesetzt. Sie sind schon wieder knallrot und weiden zufrieden die Mooskugeln ab. Mindestens drei weitere größere Exemplare sind noch im Nanobecken, aber die Zeit reicht heute nicht mehr aus, um sie ebenfalls noch ans 54er zu gewöhnen. Das mache ich wenn möglich morgen. Dann warte ich erstmal ab, bis die Minis in ein paar Wochen groß genug zum Fangen sind. Mal sehen, wieviele das nun werden. Die Babys sind ja derart klein, daß man sie momentan noch kaum von größeren Sandkörnern unterscheiden kann. Auf jeden Fall muß ich aber zusehen, daß ich sie noch vor der Geschlechtsreife erwische, sonst geht das Spielchen endlos weiter.

Das Nanobecken wird danach aufgegeben. Es ist zwar hübsch anzusehen, aber auf die Dauer dann doch nicht mein Ding.


Nachtrag zur Schuldebatte

Wer die elitären “Bildungsbürgertumeltern” dafür verantwortlich machen will, daß Migranten und Kinder aus armen Haushalten weniger oft Abitur machen, dem sei dieser Artikel über die Vorgehensweise der Arbeitsagentur ans Herz gelegt:

Zitat:
“Wie weit dürfen Jobcenter gehen? Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen kontrollieren sie die Zeugnisse von Schülern mit Hartz-IV-Eltern - und drohen mit Sanktionen, teils ohne Rechtsgrundlage. 16-Jährige fühlen sich bedrängt, eine Ausbildung zu beginnen. Dabei wollen sie weiter zur Schule gehen.”

Ja, am System muß sich was ändern. Aber das Schulsystem scheint mir da doch eher weniger betroffen. Denn das, was da oben beschrieben wird, kann auch keine Gesamtschule vom Kindergarten bis zum Doktortitel richten. Ebensowenig wie eine Gesamtschule die Vorurteile gegenüber Ausländern aus so manchem Lehrerkopf rausbekommen wird. Die da über die weiterführende Schule entscheiden dürfen, ohne sich abstimmen oder gar rechtfertigen zu müssen.


Mein Name steht schon darunter.

Die folgende, hervorragende Petition findet sich seit heute auf dem Server des deutschen Bundestages:

———————-
Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen wird. Die Streichung soll so lange fortbestehen, bis eine Wirksamkeit dieser pseudowissenschaftlichen Methode nachgewiesen wird.

Begründung

Es gibt bisher keine nachgewiesene Wirkung von homöopathischen Medikamenten; es gibt keinen medizinischen Nutzen. Durch eine bevorzugte Erstbehandlung mit homöopathischen Mitteln kommt es zu Krankheitsverläufen, die anschließend mit einem erhöhten Aufwand an wissenschaftlicher Medizinversorgung ausgeglichen werden müssen. Die Kostenübernahme verursacht überflüssige Ausgaben, die gespart werden können.

Sämtliche Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen haben ein Anrecht, dass die gezahlten Beiträge effizient und wirkungsvoll eingesetzt werden. Die Kostenübernahme spiegelt dagegen eine von den Krankenkassen anerkannte medizinische Wirksamkeit vor, da sie diese auch bezahlen. Dies wurde bisher aber noch nie nachgewiesen.

Die Homöopathie ist in vielen Ländern – u.a. aufgrund aufgeführter Begründungen – aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen worden.
———————-


(via http://blog.esowatch.com/?p=1861)

Ich hoffe, es finden sich zahlreiche Mitzeichner für diese Petition. Nicht nur, um den Kassensolidargemeinschaften viel rausgeschmissenes Geld zu ersparen, sondern auch, um Homöopathieanhängern deutlich zu machen, daß diese Art der “Behandlung” bestenfalls Augenwischerei und schlimmstenfalls der Grund für irreparable gesundheitliche Schädigungen ist. Nämlich dann, wenn der Placebo-Effekt der Homöopathie eben nicht mehr ausreicht, um den Patienten zu helfen, die Wartezeit bis zur Selbstheilung zu überbrücken. Wenn nämlich eine Heilung ohne erprobte und allgemein anerkannte Methoden gar nicht zu erwarten ist.


Hemdblusenjacke. Oder so.

Ein Problem in unserem Großraumbüro nervt mich, seit ich dort sitze: Es ist zu kalt. Egal wie groß draußen die Hitze auch sein mag, drinnen gefriert man im Laufe des Tages zu einem Eiszapfen. Da ich aber keine Lust habe, ständig in meiner Jacke herumzusitzen (mein Kollege hat mir sogar schon eine von diesen Ikea-Fleecedecken geschenkt. *g*), habe ich in den letzten drei Tagen eine Bluse aus dunkelblauem Feincord genäht, die ich an kälteren Tagen als lockeres Oberteil einzeln tragen kann, die aber aufgeknöpft auch als “Überzieher” über T-Shirt oder Bluse taugt, wenn es draußen eigentlich warm ist:

Cordblouson

Im Original ist dieser Schnitt ein Hemd und sollte auch aus Hemdstoff genäht werden. Ich habe anderes Material benutzt, eine Größe weiter als normal zugeschnitten (also 40/42) und den Schnitt unten etwas verkürzt, denn fast knielang hätte das Ganze dann doch etwas seltsam ausgesehen. Ebenfalls geändert ist der Kragen. Im Original besteht er aus Kragenteil und Steg. Da ich aber befürchtete, die Naht, die dadurch normalerweise entsteht, würde den Kragen zu dick und zu steif machen, habe ich Letzteren in einem Stück zugeschnitten und ihn stattdessen an der entsprechenden Stelle nur noch einmal zusätzlich abgesteppt. Hat wunderbar geklappt. Der Blouson insgesamt ist griffig, aber dennoch anschmiegsam - auch der Kragen.

Es ist ja schon schön, wenn man seine Kinder in Selbstgenähtem herumspringen sieht. Aber selbst das erste Mal selbst in ein “eigenes” Stück zu schlüpfen, ist doch noch einmal ein tolles Gefühl. grin

Schnitt: Nr. 128 aus Burda 7/2010
Material: Baumwollfeincord, dunkelblau. Aufbügelmotiv (warum das jetzt hier rosa schimmert, entzieht sich meiner Kenntnis. Eigentlich ist es farblos.)


“Elodie ohne Reißverschluß”

Das war die Suchanfrage, über die ein User aus der Schweiz heute hier gelandet ist.

Kann ich mir problemlos vorstellen. Man kann stattdessen sicherlich auch einfach hübsche Häkchen oder Knebelknöpfchen anbringen.


Tasaarvo - zur Kehrseite der finnischen Medaille.

“Dass man schwache Schüler niemals bloßstellen darf, geht finnischen Lehrkräften im Laufe ihrer Ausbildung sozusagen in Fleisch und Blut über. „Anders“ zu sein ist erlaubt. Aber nur, wenn – ja, wenn „anders“ eben schwächer bedeutet. Dass ein Kind, das immer wieder Stunden bei der Speziallehrerin braucht, deswegen gehänselt würde, habe ich nie gehört. Heißt „anders“ aber in irgendeinem Sinne stärker, fähiger als die anderen, dann gelten andere Regeln. Es gibt zwei Gebiete, auf denen man besser sein darf als die anderen: Musik und Sport. Mobbing riskiert aber in einer durchschnittlichen finnischen Schule, wer in den eigentlichen Lernfächern glänzt, und dagegen scheint kein Kraut der Psychologen und Kuratoren gewachsen zu sein. Wer deutlich besser ist als andere, sollte sich eigentlich schämen, es gehört sich nicht – das ist die Botschaft, die schon aus vielen mehr oder minder subtilen Signalen hervorgeht, erst recht aber aus Lehrerbosheiten wie „Was glaubst du eigentlich, was du bist?
(...)
Tasaarvo heißt für viele nicht einfach Gleichheit der Chancen. Ihnen schwebt vielmehr Gleichheit der Resultate vor. Als am 13.5.2002 die frischen Ergebnisse der alljährlichen Schulevaluation publiziert wurden und sich ein erhebliches Gefälle zwischen Schulen innerhalb je ein und derselben Region herausstellte (der durchschnittliche Punktwert der Schüler lag in manchen Schulen bei 40, in anderen bei 85; die Skala lief bis 100), erklärte Jukka Sarjala, damals noch Leiter des Zentralamtes für Unterrichtswesen, dies stehe geradezu im Widerspruch zum finnischen Grundgesetz! Es würde den hier gesetzten Rahmen sprengen, die Hintergründe einer derartigen Abstrusität aufzuhellen. Fest steht nur: Der oberste Chef des Schulwesens freute sich nicht darüber, dass es manchen Schulen gelungen war, Spitzenleistungen hervorzubringen. Er fand es vielmehr skandalös, dass sie so viel besser waren als manche andere.
(...)
Dass die Vernachlässigung begabter Schüler Verschwendung gesellschaftlicher Ressourcen bedeutet, liegt auf der Hand. Für Politiker sollte das ein Argument sein. Es gibt aber noch ein ganz anderes, und das sollte eigentlich jedem Pädagogen das Gewissen rühren: Es ist die Situation, zu der die Schule ein unterfordertes Kind verdammt. Die Vorkämpfer der integrierten Gesamtschule behaupten unverdrossen, dass ein guter Lehrer in binnendifferenziertem Unterricht allen gerecht wird und dass die Lehrkraft eben versagt hat, wo dies nicht gelingt. Und durchaus üblich ist es in deutschen Schulen (wie auch in finnischen), in der Stunde Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades zu stellen. Da dividieren dann z. B. die Arbeitsgruppen, in denen die „Zweierschüler“ sitzen, mit gemischten Brüchen, während sich die Schwächeren mit Aufgaben vom Typ „3/4 : 1/4“ abmühen. Und dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Nur: Das ist die schiere Karikatur einer „Binnendifferenzierung“ im eigentlichen Sinne des Wortes, einer also, die wirklich den Bedürfnissen unterschiedlich begabter Kinder gerecht würde. Ich mache mich z.B. anheischig, lernstarke Schüler im Rahmen eines auf ihre intellektuellen Ressourcen zugeschnittenen Unterrichts dazu anzuleiten, selber herauszufinden, wie man mit Brüchen dividiert, statt es ihnen zu erklären. Das kostet Zeit. Die hätte ich aber, weil diese Kinder hinterher viel weniger Zeit zum Üben brauchen als die Schwächeren. Jedoch: Weder ich noch irgendjemand anders kann innerhalb einer unausgelesenen Gruppe den Schwachen den Weg erklären und zugleich den Starken die Möglichkeit lassen, ihn selber zu finden. Jede Schule, die vorzugsweise oder ausschließlich die Bedürfnisse der Schwachen und des Mittelfeldes im Auge hat, tut den Begabteren Unrecht. Sie enthält ihnen de facto die Möglichkeit vor, ihr Potential zu entwickeln und so voranzuschreiten, wie sie es eigentlich könnten. Und sie bestraft sie mit doppelter Langeweile, wenn sie das trotzdem auch nur halbwegs schaffen, sei es auf eigene Faust oder dank elterlicher Unterstützung.

Quelle: http://www.finland.de/dfgnrw/dfg043a-pisa11.htm


Gespensterstunde

Endlich ist er fertig, der Gespensterschlafanzug! Tobias gefällt er prima, ich selbst bin nicht so zufrieden. Der blaue Flanellstoff kam relativ steif wieder aus der Wäsche und fühlt sich für mich nicht richtig “schlafanzugmäßig an. Da ich die Stoffe aber beim ersten Mal immer ohne Weichspüler wasche, kommen die fertigen Stücke jetzt nochmal in die Wäsche und anschließend in den Trockner. Ich hoffe, daß sie danach wieder so weich sind wie der Stoff direkt nach dem Kauf.

Gespensterschlafanzug, Oberteil
Gespensterschlafanzug, Hose

Stoff von Zanderino
Schnitt: Mischmasch aus der Herbst-Ottobre 2010 und Burda 9588
Aufbügelmotive: Farbenmix

Schlafanzüge


Hamburg

Ich gebe - falls das überhaupt noch nötig ist - ganz offen zu, daß mich der Ausgang des Volksentscheids in Hamburg mit Genugtuung erfüllt. Die Reaktionen der Linksgerichteten zeigen mir hingegen nur eins: Sie haben nicht mal ansatzweise kapiert, warum die Eltern so entschieden haben, wie sie entschieden haben. Gut, ein Teil wird einfach froh gewesen sein, dem Senat eins auszuwischen, unabhängig von den Inhalten des Volksentscheids. Der größte Teil jedoch dürfte aufgrund eigener Erfahrungen mit seinen eigenen Kindern und aus seiner eigenen Kindheit gehandelt und abgestimmt haben. Eine Entscheidung gegen längeres gemeinsames Lernen ist in erster Linie die Entscheidung für das eigene Kind, nicht gegen die anderen. Den Eltern jedoch umgehend die niedrigstmöglichen Beweggründe inklusive Rassismus und asozialem Denken vorzuwerfen, wird den Graben auf dem Bildungssektor nur noch weiter vertiefen. Stattdessen wäre es angebracht, sich auch mit den Sorgen und Wünschen dieser Eltern mal gründlicher zu befassen und sie ernst zu nehmen, statt sie mit sozialromantisch eingefärbten Ideologien beiseite zu wischen und zu verurteilen.

Ich kann die Gedankengänge der Hamburger Eltern gut verstehen. Sie mach(t)en sich Sorgen, daß die leistungswilligen und -fähigen Kinder als Hilfslehrer mißbraucht worden wären (Modebegriff “soziales Lernen” - und das dann auch noch zwei Jahre länger als bisher). Daß sie mit den Schwächeren Stoff hätten durchkauen müssen, den sie selbst längst beherrschen. Und somit daran gehindert worden wären, sich selbst etwas Neues nach ihren eigenen Fähigkeiten zu erarbeiten. Sie machen sich Sorgen, daß auf dem Rücken ihrer Kinder Grabenkämpfe der Bildungs- und Sozialpolitik ausgetragen werden, deren Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind. Sie machen sich Sorgen, daß der gesunde Menschenverstand ignoriert wird, der einem sagt, daß eine Kette immer nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Spielt jemand von den Grünen oder gar der SPD “Das Schwarze Auge”? Wie lautet dort die Regel für die Reisegeschwindigkeit einer Gruppe? Die Gruppe kann immer nur so schnell voran kommen, wie ihr langsamstes Mitglied. Warum wohl? Aha.

Das hat auch nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun. Rücksichtslos wäre, wenn die besseren Schüler absichtlich den Unterricht stören, damit die schwächeren noch weniger mitbekommen. Es ist nur dummerweise meist genau umgekehrt. Rücksichtslos wäre es aber auch, wenn ein System umgesetzt würde, welches den Leistungsfähigeren real existierende Chancen nimmt, nur um anderen eine Chance zu geben, deren Existenz noch gar nicht erwiesen ist. Noch dazu, obwohl es auch anders ginge - wenn man denn wollte. Aber das würde ja Geld kosten.

Besitzstandswahrung? Ja, natürlich. Oder läßt irgendeiner der geneigten Leser dieses Blogs sperrangelweit seine Haustür offen stehen, wenn er morgens zur Arbeit fährt, und gibt seinen Hausrat zur Selbstbedienung frei? Nicht? Wie asozial, elitär und ungerecht, wo doch so viele Leute nur so wenig besitzen! </ironie>

Ja, ich kann die Sorgen dieser ach so elitären, asozialen, egoistischen, faschistischen, rechtsradikalen, rassistischen (habe ich was vergessen? War keine Absicht, man verliert nur so leicht den Überblick, bei dieser bewundernswerten Vielfalt der Vorwürfe) Eltern verstehen. Denn ich bin eins der Kinder, die die Berechtigung dieser Sorgen am eigenen Leib erlebt haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß die Sache mit dem längeren gemeinsamen Lernen für die (geistig) stärkeren Schüler in vielerlei Hinsicht eine Qual sein kann. Ich persönlich war bei einer ganzen Reihe von Mitschülern froh, daß ich ihnen und ihren Fäusten und Füßen nach vier Jahren nicht mehr begegnen mußte und endlich!!! einen völlig anderen Schulweg hatte als sie. Noch zwei Jahre mehr und ich weiß nicht, ob ich nicht doch an der Grundschule zerbrochen wäre. Diese Schüler - die schlechtesten der Klasse - wollten schon von der ersten Klasse an weder von mir noch von den Lehrern etwas lernen. Für sie war meine Leistung und mein Leistungwille nur ein rotes Tuch, das ihnen ihre eigenen Schwächen vor Augen führte. Im Leben würde ich nicht riskieren, meine eigenen Kinder Derartigem auszusetzen!

Wer jetzt meint, das sei die Schuld der unfähigen Lehrer, der irrt sich. Wir hatten mehrere Fach- und einen Klassenlehrer (Helmut Wittig - ein großartiger Mensch und Pädagoge!), die sich damals (1975-1979) schon sehr viel Mühe gaben, selbst den Schwächsten geduldig alles wieder und wieder zu erklären. Gleichzeitig waren sie bemüht, meine Langeweile durch Sonderaufgaben abzufangen. Wir waren übrigens seinerzeit alle(!) noch Schüler ohne Migrationshintergrund. Es ist also nicht am Lehrer gescheitert. Auch nicht am Schulsystem und erst recht nicht an den bösen angeblichen Rassisten, sondern schlicht daran, daß eine ganze Reihe von Schülern schon von Anfang an im Elternhaus vermittelt bekommt, daß Leistungswille nichts Erstrebenswertes ist und die Guten im Grunde die Bösen, zumindest aber die Dümmeren sind. Bei genauerer Betrachtung also genau die selbe Einstellung, die die Linksgerichteten gegen das sog. Bildungsbürgertum hegen. Ich gehe daher so weit zu behaupten, daß diese Einstellung durch viele Reaktionen auf die Abstimmung von gestern noch verschärft wird. Warum sollten schwache Schüler von guten lernen wollen, wenn sie mitbekommen, daß Ehrgeiz und Wissenshunger als asoziales, elitäres Strebertum abgestempelt werden?

Bleibt nur zu hoffen, daß die neue Regierung in NRW die Zeichen der Zeit noch rechtzeitig erkennt. Denn auch wenn ich ihr höchstens zweieinhalb Jahre gebe, ist der Schaden, der in dieser Zeitspanne auf dem Bildungssektor angerichtet werden kann, enorm. Hamburg hat’s gerade noch rechtzeitig verhindert. Hier bin ich leider etwas weniger optimistisch.


Liebe SPD und liebe Grüne:

Hamburg ist überall. Auch in NRW.

http://blog.zeit.de/schulblog/2010/07/18/hamburger-schulreform-primarschule-gescheitert-vernunft-hat-gesiegt/


Wie verhext!

Ich kann ums Verrecken das Schlafanzug-Schnittmuster für die Kinder nicht wiederfinden, aber Tobias benötigt auf jeden Fall noch einen oder zwei. Also werde ich improvisieren und aus den vorhandenen Schnittmustern in den Ottobre-Heften etwas “basteln”. Und so ganz nebenbei werde ich dann auch endlich mal etwas für mich selbst nähen. Eine Bluse und ebenfalls einen Schlafanzug, denn beides kann ich nach meiner heutigen Ausmist-Aktion im Kleiderschrank gut gebrauchen.



  Seite 1 von 4 Seiten  1 2 3 >  Letzte »

Neue Kommentare

Ute in Eintrag:
Parkplatzprobleme

Irene in Eintrag:
Parkplatzprobleme

Ute in Eintrag:
Parkplatzprobleme

Irene in Eintrag:
Parkplatzprobleme

NK in Eintrag:
Blumen

Rubriken

      

Archiv