Dann eben anders.
Da unsere Kinder (und nicht nur unsere, wie wir inzwischen wissen) seit Monaten zunehmend viel Papiermüll in ihren Kindergartenrucksäcken nach Hause anschleppen, habe ich gestern und heute mal die Kindergärtnerinnen darauf angesprochen. Selten sind mal echte Kinderkunstwerke dabei; in den meisten Fällen handelt es sich um zerfetzte, zerknautschte und wild mit Klebstoff zusammengepappte Papier- und Pappstücke, auf die hier und da was draufgekritzelt ist. Mit den Worten “Hier, schenk’ ich dir” bekomme ich das Zeug dann in die Hand gedrückt. Oder ziehe es abends aus den Kindergartentaschen und schmeiße es stehenden Fußes weg, ohne daß es je vermißt würde. Und habe gründlich die Nase voll davon. Meine Papiertonne fließt regelmäßig über von dem unbrauchbaren Zeug. Und meine Bitte an die Erzieherinnen, derart verknautschtes, verkritzeltes und zerfetztes Zeug doch bitte lieber gleich im Kindergarten zu entsorgen, stieß auf taube Ohren. Die Kinder seien doch sooooo stolz darauf. Nein, sind sie nicht. Sie haben es sich stattdessen inzwischen angewöhnt, mir alles, von dem sie nicht wissen, wo sie es entsorgen sollen, als “Geschenk” in die Hand zu drücken. Und ich habe meine liebe Mühe damit, ihnen wieder neu anzutrainieren, daß Schenken nicht gleichzusetzen ist mit bequemer Müllentsorgung.
Im Kindergarten hingegen gibt es eine Mappe für jedes Kind, in der die guten und vor allem natürlich die besten Kunstwerke aufbewahrt werden. Bis zum Ende der Kindergartenzeit. Erst dann dürfen die Eltern die Mappen mit nach Hause nehmen und sich mal gründlicher anschauen. Allenfalls ist es zwischendrin mal gestattet, sich die Bilder beim Elternsprechtag kurz anzusehen (15 Minuten pro Kind, inklusive der generellen Besprechung. Ohne daß die Kinder überhaupt dabei wären. Haha!), bevor sie bis zur Einschulung wieder in der Versenkung verschwinden. Ich soll also meine Kinder mit ca. drei Jahren Verzögerung für das loben, was sie irgendwann mal gut gemacht haben. Na danke auch, wie überaus sinnvoll. Wer denkt sich bitte so einen Blödsinn aus? (Ist es bei Licht betrachtet eigentlich zulässig, mir und den Kindern die Eigentumsrechte an den Werken meiner Kinder zu verwehren? Ich glaube, die Damen würden ganz schön ins Schwimmen kommen, wenn ich darauf bestünde, die Gemälde mitzunehmen. Ohne Mappe, versteht sich. Die ist natürlich Kindergarteneigentum und kann auch gerne bleiben, wo sie ist.)
Konsequenz: Meine Kinder haben gerade eben hier zu Hause die glasklare Anweisung erhalten, ab sofort den Erzieherinnen nur noch die “Werke” für die Mappe zu geben, die sie sonst in die Rucksäcke stopfen würden. Und stattdessen genau das mit nach Hause zu bringen, was sonst in die Mappe wandern würde. Das dürfen sie nämlich selbst bestimmen. Und ich möchte besser nicht erfahren müssen, daß daran dann jemand manipuliert!
Beide Kinder haben auch die Begründung für diese meine Bitte bekommen: Nämlich daß ich ihre schönsten und besten Kunstwerke anschauen und zu Hause aufhängen möchte, wenn sie noch aktuell sind. Und nicht erst nach Monaten oder gar Jahren, wenn sie schon selber nicht mehr wissen, wann sie was gemacht haben, während ich unterdessen überwiegend den Ausschuß präsentiert bekomme.
Wollen doch mal sehen, ob diesem Schwachfug nicht so ein Ende bereitet werden kann.
Hallo Ute,
danke für diesen Beitrag, der sicher allen Eltern mit Kindern im Kindergartenalter aus der Seele spricht.
Und danke auch für den konstruktiven Tipp.
Ich hab das glücklicherweise schon hinter mir: In der Mittagsbetreuung unserer Schule wird neben viel Sport und “Tischspielen” auch häufig gebastelt. Das sieht dann durch die Bank super aus, die Ideen sind originell und die Kinder dürfen es sofort mit nach Hause nehmen.
Dem Kindergarten gegenüber könnte man übrigens , was die obligatorische Mappe (unsere verstaubt seit 6 Monaten samt Inhalt irgendwo auf dem Schrank) betrifft, den Kompromissvorschlag machen, dort ausgewählte Einzelstücke einzusortieren, mit denen man beispielsweise den ganz konkreten Entwicklungsstand dokumentiert. Das könnte dann auch ganz lustig sein, wenn die Kinder sehen, wie “zickezacke” sie noch mit drei Jahren geschnitten oder wie schief sie gefaltet haben und wie toll das ein, zwei Jahre später schon ging.
Was mich etwas wundert: sind Bilder bei Euch nicht “ausgestellt”? In unserem Kindergarten haben die Kinder oft jahreszeitliche Deko gemalt oder gebastelt. (die dürfen dann auch in den Ordner, denn nach Ostern brauch ich auch keine Ostereier mehr)
Anne
Schade, dass das bei euch im Kiga so läuft.
Klar, die Mappen gibt es inzwischen überall (Entwicklungsportfolio, klingt toll, gell?), aber ich habs bei uns so erlebt, dass nicht alle besonders mühevoll erstellten Bilder da rein gewandert sind, sondern meist dann, wenn wir Erzieherinnen der Meinung waren, dass es doch mal wieder an der Zeit wäre, was in die Mappen zu heften ![]()
Die “HIer, schenk ich dir” *umdrehundverschwind* Methode ist bei den meisten Kindern normal
Ach, das heißt tatsächlich Entwicklungsportofolio?
Den Eindruck hatte ich in unserem bayerischen Johanniter Kiga nicht.
Ein wüstes Sammelsurium, aber manches richtig nett, nur brauch ich mir, so wie Ute auch sagt, kein Bild in die Küche hängen, das mein angehendes Schulkind mit 3 Jahren gemalt hat.
Also wir haben in die “Portfolios” vorne erst mal ganz viele Fotos, die dokumentieren, was das Kind alles im Kiga gemacht hat und gelernt hat, eingeklebt, dann halt besondere Bilder (von denen viele Kinder dann noch ein zweites für zu Hause erstellt haben) und dann die Beurteilungsbögen, die im Frühjahr erstellt werden.
Der Ansatz dahinter soll wohl sein, dass man eine Entwicklung sehen soll, die das Kind im Laufe der Jahre durchlebt hat, was allerdings bei aufmerksamen Eltern, die sich noch mit ihren Kindern “beschäftigen” eh gegeben sein sollte
@Anne: Genau das ist der Punkt. Und wenn der Kinderarzt fragt, ob mein Kind schon dies und das malen kann, möchte ich ihn auch ungerne an den Kindergarten verweisen müssen. Denn hier zu Hause hat z. B. Tobias mit Malen gar nichts am Hut. Ein Grund mehr, warum ich seine wirklich guten Zeichnungen nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag im Kindergarten versauern lassen möchte.
@Kari: Wessen Eigentum ist der Inhalt der Mappen denn nun eigentlich, rein rechtlich? Wenn ich als Mutter sage, ich möchte die Zeichnungen meiner Kinder mitnehmen, könnte man mir das doch eigentlich schlecht verweigern, oder? Zumal ich ja wie gesagt mit dem Ausschußl fast totgeschmissen werde. Am Materialwert könnten sich die Erzieherinnen also schlecht aufhängen, schätze ich. Die Mappen selbst oder auch die von den Erziehern ausgefüllten Berichtsbögen (falls sowas dabei ist - keine Ahnung) will ich natürlich auch gar nicht haben; die könnten sie ja gerne behalten.
Puuuh, gute Frage, ich kenn es nur so, dass es zum Ende des Kiga-Jahr als Geschenk an die Schulanfänger abgegeben wird….aber wem die Zeichnungen gehören, da würde ich als erstes mal sagen: Dem Kind. :D (Hilft dir jetzt aber auch nicht weiter, was?)
@Kari: Danke!
Dochdoch, im Zweifelsfall hilft mir das durchaus weiter. Wenn es auf die Dauer gar nicht anders geht, lasse ich mir das auch gerne nochmal von der Stadt bestätigen. Und dann wollen wir doch mal sehen, ob die besten Sachen noch länger im Schrank verstauben, während ich hier den Müll entsorgen darf. *g*
Na da bin ich sehr gespannt, wie das weiter geht!
Also dieses System finde ich auch äußerst merkwürdig, aber scheint gängige Praxis zu sein. Aber guter Tipp von dir, werde ich mir merken wenn es bei uns soweit ist.
LG
Mhhh… zwar kann ich Deinen Ärger in gewissem Umfang nachvollziehen, aber diese Aktion finde ich doch sehr übertrieben. Lass den Krempel doch einfach im Kindergarten! Meiner Meinung nach ziehst Du Deine Kinder damit voll zwischen die Fronten. Sie sitzen ja quasi zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite die Mama, die diese Instruktionen gegeben hat denen die Kinder gerne folgen wollen, auf der anderen Seite die Erzieherinnen, bei denen sie auch gefallen wollen. Im Kindergarten sind sie Teil einer Gruppe, deren Regeln sie folgen wollen uns sollen, da wollen Kinder in aller Regel nicht durch Sonderverhalten auffallen. Abgesehen davon finde ich es nicht gut, wenn Eltern wegen solcher Lapalien die Autorität der Erzieher untergraben.
@MaWo: Wenn die Kinder selber bestimmen können, was in die Mappe soll, dann sitzen sie auch zwischen keinen Fronten. Sie bringen eben ihre schönsten Sachen mit nach Hause, wo sie dann auch bewundert und aufgehängt werden, statt im Regal zu verschwinden. Ein Problem wird es erst, falls die Erzieherinnen sie unter Druck setzen sollten, bestimmte Werke gefälligst für die Mappe dazulassen. Für den Fall habe ich meine Kinder gebeten, mir Bescheid zu sagen, dann kläre ich das schon.
Ich muß vielleicht auch dazusagen, daß dieser Kindergarten sich einen feuchten Dreck um die Wünsche der Eltern kümmert. Der letztjährige Elternrat (dessen Mitglieder sich geschlossen geweigert haben, sich nochmals wählen zu lassen) wurde bei einigen Anliegen von der Leitung abgebügelt. Mit der tollen Begründung, sie (der Elternrat!!!) seien ja nur Einzelpersonen. Ob sie denn nachweisen könnten, daß alle Eltern hinter dieser und jener Bitte stünden. Man wird da einfach nicht für voll genommen, wenn man nicht permanent und penetrant auf die Barrikaden geht. Und da immer noch ich die Erziehungsberechtigte bin und ein vorrangiges Anrecht habe, über Können und Nichtkönnen meiner Kinder informiert zu sein, bin ich so langsam gewaltig auf Krawall gebürstet, was den Laden angeht.
Ok, wenn man die Gesamtumstände hört, dann erscheint das auch in einem anderen Licht. Manchmal hilft nur “die harte Nummer”. Unabhängig davon glaube ich, dass es manchen Eltern schwer fällt zu akzeptieren, dass andere Leute (Erzieherinnen z.B.) andere Erziehungsschwerpunkte und -methoden haben als man selber- und dass es dennoch den Kindern nicht schadet. Vielen dieser Eltern scheinen schwer akzeptieren zu können, dass in der KiTa andere Regeln herrschen als zu Hause.
Ich glaube das Konzept dieser Portfolio-Dinger soll ein pädagogisches sein. Die Kinder sollen etwas haben, über das nur sie selber bestimmen dürfen. Sie sollen lernen, dass sie ein Selbstbestimmungsrecht haben wenn es um sie und ihre Werke geht. Viele Eltern wurmt es, dass sie hier keinen Zugriff haben. Und ich finde, dass das dazu anregen sollte sich mal über das eigene Verständnis zu den Persönlichkeitsrechten des Kindes Gedanken zu machen. Mag übertrieben klingen, aber ich finde die Grundzüge dieser Mappen positiv. Davon unberührt bleibt natürlich der “Müll” den die Eltern der produktiven Kinder täglich abzuschleppen haben. Ich ärgere mich da auch drüber. Ich habe schon darüber nachgedacht meiner Tochter in einem ruhigen Augenblick zu erklären, dass sie unterscheiden muss zwischen Dingen, die mit Mühe genacht sind, oder ganz besonders sind, oder… und solchen, die sie zurBeschäftigung als Massenware produziert ( z.b die von Dir erwähnten Papier-Kleister-Kugeln). Ob man das verständlich rüberbringen kann???
Diese Mappen gab es ja schon zu meiner Zeit - ist also nichts Neues.
Eigentlich ja auch ganz schön, wenn man die gemeinsam mit den Kindern befüllt und das irgendwie zelebriert.
Dann könnte man beispielsweise auch die Kinder selbst fragen: soll das mal in deine Mappe oder nimmst du es gleich mit nach Hause.
Plus der “Entiwcklungsdokumentation”.
Leider werden die Kindergärten auch immer verschulter, alles muss dokumentiert werden, um dann mit einem Entwicklungsbogen Aussagen über die Schulfähigkeit von Kindern machen zu können und die Eltern in halbjährlichen oder gar nur jährlichen 10 Minuten Gesprächen schnell mal abzuservieren.
Ich fand in den letzten Jahren vieles einfach nur traurig. Zu Zeiten meiner größeren Kinder, da sind 10 Jahre Unterschied, war Kindergarten netter und unkomplizierter.
Da war dann auch mehr Zeit, mit den Kindern zu malen oder zu basteln. Was die Kinder früher zwischendurch so mitgebracht haben, war qualitativ besser (und ich glaube, es liegt nicht an den Kindern!), kreativer und in der Menge mehr. Heute gibt es im Kindergarten fast schon Stundenpläne: Am Montag die Vorschulkinder hier, die Kleinen da, am Dienstag dieses, am Mittwoch jenes. Und dazwischen großes Dokumentieren.
Was du in Bezug auf Mitspracherecht und Mitgestaltung der Eltern sagst, kann ich dir nur Recht geben: ich habe es im Elternbeirat selbst erlebt, dass Eltern regelrecht niedergebügelt wurden und in Elternbeiratssitzungen die von der Kindergartenleitung detailliert geplanten und bindenden Abläufe für Kindergartenfeste vorgestellt wurden, die aber von den Eltern organisiert werden sollten.
@MaWo: Ich kann durchaus akzeptieren, daß im Kindergarten andere Regeln herrschen als bei mir zu Hause oder den Großeltern oder beim besten Freund des Kindes. Kein Problem. Aber wenn mir als Mutter bzw. uns als Eltern zunehmend Informationen vorenthalten werden, dann habe ich ein Problem. Dazu gehört eben auch, daß ich mit der bisherigen Vorgehensweise nur unzureichend über den Enwicklungsstand und die Aktivitäten meiner Kinder unterrichtet bin. Bei meiner Tochter ist es nicht so schlimm, die malt auch hier zu Hause gerne. Da sehe ich selbst, was sie kann. Mein Sohn jedoch überhaupt nicht. Er bastelt viel und hat auch Spaß an Bügelperlen, Lego und Co. - hat aber z.B. das Malen beim Kinderarzt verweigert. Auf Nachfrage konnte ich der Ärztin nicht mit Sicherheit sagen, ob er dies und jenes schon kann bzw. von sich aus macht. Als ich dies jedoch im Kindergarten erwähnte, hieß es: “Ja natürlich macht er das, wir haben das in der Mappe!” Na klasse… Ich als Mutter habe hier fast nur unkenntlich bekritzelten Müll. Und so geht’s ja mal gar nicht.
Die Mappe mal übers Wochenende mitnehmen darf ich nicht, und wenn ich die Kinder abhole, steht jedesmal der Feierabend im Kindergarten bevor, so daß ich mich da auch nicht in Ruhe mit(!) den Kindern hinsetzen und mal gucken kann. Als ich letztens mal gezielt nach der Mappe fragte, weil ausnahmsweise mal noch eine halbe Stunde Zeit gewesen wäre, hielt mir die Erzieheren das Ding auf zwei Meter Entfernung unter die Nase, blätterte einmal in Daumenkino-Manier durch und steckte sie schnell wieder in den Schrank.
Bleiben also die maximal zwei Entwicklungsgespräche im Jahr, um zu sehen, was meine Kinder an wirklich guten Werken “abliefern”. Und das soll dann 1. ohne die Kinder und 2. innerhalb von 15 Minuten abgehandelt werden, weil einem die nächsten Eltern schon im Nacken sitzen. Das hat m. E. nichts mit Selbstbestimmung der Kinder oder anderen Regeln im Kindergarten zu tun, sondern mit Gleichgültigkeit und Ignoranz seitens des Kindergartens. Die sehen die Eltern nur als Störfaktor, und wenn das so bleibt, werden sie mich noch kennenlernen. Denn Tobias hat noch mindestens ein Jahr dort vor sich, evtl. sogar zwei, je nachdem, was hier in NRW nun mit den Einschulungsterminen noch passiert. So lange werde ich diesen Zirkus aber garantiert nicht hinnehmen.
@Anne: Allerdings! Die Eltern sollen die Arbeit und immer schön das Portemonnaie aufmachen, aber Mitbestimmung scheint ein Fremdwort zu sein. Marc war ja letztes Jahr im Elternrat (ich meine mich zu erinnern, daß er sogar Vorsitzender oder Stellvertreter war) und hat da zum Teil die tollsten Klöpse berichtet. Und mit Terminplanung haben sie offensichtlich auch ein Problem: 48 Stunden vorher wird einem gesagt, daß das Kind am bevorstehenden Advents(!!!)-Samstag(!!!) in einem Altenheim Weihnachtslieder singen soll. Als ich sagte, da seien wir aber schon verplant, ernetete ich einen ziemlich verblüfften Blick. Nein sowas aber auch, daß man in der Adventszeit auch noch andere Dinge zu tun hat! Ist ja ein Ding! ^^
Letzte Woche wurde offenbar Freitagnachmittags ein Plakat aufgehängt, auf dem die Informationen standen, daß die Vorschulkinder diese Woche Mittwoch ins Museum gehen und man bis dann-und-dann soundsoviel Euro an den-und-den entrichten soll. War in diesem Fall finanziell keine große Sache, aber was, wenn es sich mal um eine größere Summe handeln sollte? Einige der Eltern dürften dann ganz schön ins Schwimmen geraten. Davon abgesehen kann es bei einem verlängerten Wochenende auch mal sein, daß man diese Aushänge gar nicht rechtzeitig sieht.
Überhaupt: Aushänge! Die Damen sind zwar in der Lage, jedem Elternpaar eine Kopie ins Fach zu stopfen mit der Anweisung, kranke Kinder gefälligst zu Hause zu lassen. Logisch, weil sie sich im Dezember selber ständig bei den Kindern mit dem Magen-Darm-Virus angesteckt haben. Aber den Terminplan von Januar bis zu den Sommerferien gibt’s nur als Aushang. Den mußte ich abfotografieren, sonst hätte ich morgens stundenlang dort gestanden und abschreiben müssen. Und dann stellte sich noch raus, daß sie die Termine für die Sommerferien schlicht vergessen haben. Oder alle paar Wochen einen neuen Plan aufhängen, wo dann irgendwelche neuen Termine reingeschoben werden. Statt daß sie von solchen Dingen mal eine Kopie machen würden - aber nein, das geht komischerweise nicht. Dabei ist das auch nur ein Standard-A4-Blatt.
Ihr merkt schon: Mir steht’s bis hier mit dem Laden!