Der Zug der Zeit
ist wohl an mir vorbei gefahren. Zumindest, was die Fotologs angeht. Ich könnte mir jetzt aus irgendeinem anderen Blog eine URL dazu heraussuchen und die Fotologs hier verlinken. Doch da ich bisher noch kein einziges davon betrachtet habe, lasse ich jetzt auch die Verlinkung sein.
Doch, ist wirklich wahr. Seit einiger Zeit bin ich in diversen anderen Blogs immer wieder auf das Wort “Fotolog” gestoßen—und habe mir kein einziges davon jemals angesehen, habe nie auch nur auf einen dieser Links geklickt.
Warum? Weiß ich nicht. Desinteresse kann man es nicht direkt nennen. Ich mag z.B. Bildbände. Ich mag Fotos. Es gibt Blogger, die sogar ganz ausgezeichnete Fotos machen. Ich freue mich immer, wenn davon wieder welche in ihren “normalen” Blogs oder Tagebüchern auftauchen. Trotzdem: “Fotolog” hat mich völlig kaltgelassen. Doch was das Merkwürdigste ist: Ich bemerke diese Gleichgültigkeit erst jetzt, wo viele Schreiber ihre Fotologs schon wieder schließen werden.
Vielleicht bin ich mittlerweile auch übersättigt. Ich muß nicht alles wissen, muß nicht um jede Ecke schauen. Dafür sind es inzwischen zu viele Ecken geworden, zu viele Trends, die zu schnell wieder im Nirvana verschwinden. Und ich gestehe: Das geschriebene Wort ist mir immer noch am liebsten.