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Eierschalensollbruchstellenverursacher

Schon wieder ein Feiertag in Sicht! :o) So langsam fange ich schon an, mich daran zu gewöhnen, daß die Arbeitswoche nur noch 4 Tage hat… Ich weiß es zu schätzen, denn momentan verliere ich so viel Zeit durch die Deutsche Bahn und ihre Kapriolen, daß ein freier Tag ab und an ganz gut ist. Gestern haben sie zum Beispiel schon wieder die Strecke Düsseldorf-Essen gesperrt und uns alle über Ratingen nach Essen Stadtwald geschickt. Fast eine Stunde ging dabei drauf. Es nervt langsam wirklich!

Übrigens bin ich heute als Ministerin zur obersten Verwahrung des Eierschalensollbruchstellenverursachers der (Sinn)freien Bananenrepublik Bananaworld vereidigt worden. Politisches Engagement ist schließlich wichtig, in der heutigen Zeit, gell!? Und dort fahren die Ba(na)hnen wenigstens pünktlich! *g*

Nach ewigen Zeiten habe ich heute auch mal wieder von DRHS gehört, und ich muß sagen: Alle Achtung! Im Gegensatz zu mir ist sie immer noch “Star Trek Voyager”-Fan par excellence, aber wer jetzt meint, das seien ja alles nur durchgedrehte Phantasten, die in nachgemachten Uniformen herumrennen und sich für Captain Kirk oder Janeway halten, der hat sich geirrt. DRHS und ihre Freundin haben sich in den letzten paar Wochen hingesetzt und ein umwerfend schönes “Voyager-Quilt” genäht und bestickt, das im Oktober bei einer Benefizveranstaltung für Kinder mit Down’s Syndrom verlost werden soll. Heute kam die Mail mit den Fotos und weiteren Informationen—ich war ganz hin und weg! Wer dieses wunderschöne Kunstwerk haben möchte, kann sich gerne die genaue Beschreibung oder die Verlosungs-Seite ansehen. Schirmherr der Veranstaltung wird Robert Beltran sein (er spielt bei “Voyager” den Ersten Offizier), Lose kann jeder kaufen, und die angegebene Adresse ist die von meiner Web-Freundin DRHS in Texas, die bestimmt keine krummen Touren dreht.


Stur und verbissen wie ich bin *g*, beschäftigt mich natürlich auch immer noch die Frage nach dem Woher, Wohin, Warum und Wie, die ich am 14. Juni schon angesprochen hatte. Inzwischen hat sich draus ein kleiner Dialog mit einem anderen Onliner entwickelt, in dessen Verlauf auch einmal der Begriff “unausrottbare Übel” fiel bzw. die menschliche Gattung zeitweilig als “hoffnungsloser Fehlweg” betrachtet wurde. Ich weiß ja nicht… So ein “Hach, was sind wir Menschen doch erbärmlich schlecht” trägt doch meist viel in sich von einem selbstherrlichen “Aber ich weiß wenigstens, wie schlecht wir alle sind, und deshalb bin ich selbst schon wieder viel besser, viel weitsichtiger, viel demütiger als alle anderen!” Ein wenig wie der arme Sünder, der nur deswegen bereut, weil er um sein privates Wölkchen im Himmelreich bangt—und es genau deshalb erst recht nicht bekommt. War diese Art der berechnenden Selbstverteufelung eigentlich schon immer in Mode? Warum so pauschal?

Tja, soviel dazu. Man soll ja bekanntlich niemals “nie” sagen. Vermutlich gilt das selbe auch für die Worte “unausrottbare Übel”. Für unausrottbar hat man noch vor 200 Jahren auch die Pocken gehalten… Und so schlecht sind wir Menschen gar nicht, finde ich. Dafür wird auf diesem Planeten zu viel gesungen und gelacht. :o)

Übrigens gibt es morgen keinen Tagebucheintrag, da ich Besuch bekomme - meine Eltern holen ihre Blumen wieder bei mir ab, die wundersamerweise meine Pflege vier Wochen lang überlebt haben! Auch da wird wieder jede Menge gelacht werden. *g* Also: Schönen Feiertag allesamt & bis Freitag!

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