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Ein Kind zuviel

“In Australien verklagt ein lesbisches Paar einen Arzt, weil es sich vor einer künstlichen Befruchtung ein Kind wünschte - und Zwillinge bekam. Die beiden Frauen fordern 245.500 Euro Schadenersatz für die zusätzlichen Kosten der zweiten Tochter.

Vor der künstlichen Befruchtung im Jahr 2003 hätten sie ihrem Arzt klar zu verstehen gegeben, dass sie nur ein Baby wünschten, begründeten die Frauen ihre Klage. In der Einverständniserklärung sei extra darauf hingewiesen worden, dass lediglich ein Embryo eingepflanzt werden solle. Die Geburt der zwei Kinder hätte die Beziehung der beiden schwer belastet, hieß es.” (Zum ganzen Artikel)

Jetzt würde mich nur mal interessieren, ob die Zwillinge nicht vielleicht schlicht und ergreifend eineiig sind…

Was ich generell von einer solchen Klage halte, behalte ich lieber für mich. Warum nun allerdings ausgerechnet den gleichgeschlechtlichen Paaren die öffentlichen Mittel gestrichen werden sollen, ist mir ein Rätsel. Dummheit und Kälte sind wohl kaum von sexuellen Vorlieben oder der Abwesenheit einer Heiratsurkunde abhängig.

So oder so wird Doc Breitbach sich aber wohl über den Artikel freuen. *g*

Nachtrag: In der “Welt” findet sich ein weiterer Artikel zu dem Thema. Wenn alles stimmt, was dort steht, gehört diesen Damen IMHO das Sorgerecht entzogen, statt “Schaden"ersatz gewährt.

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