Fortschritte
Als unsere ehemaligen Nachbarn (und Ersatzgroßeltern unserer Kinder) gestern spät am Nachmittag spontan ins Keksebacken platzten, haben die Kinder und ich uns sehr gefreut. Wir hatten uns auch schon länger nicht mehr gesehen. Sie blieben noch bis nach dem Bad der Kinder - und eine halbe Stunde später habe ich sie freundlich gefragt, ob ich sie lieber für einen anderen Tag nochmal einladen dürfe, weil das Abendessen mit den völlig aufgedrehten Kindern zu einem absoluten Chaos geriet. Kein Problem - am 8. November gehen sie sogar mit Saskia in den Westfalenpark zum Laternenfest.
Noch vor wenigen Wochen hätte ich zähneknirschend hingenommen, daß die gesamte Abendroutine außer Kontrolle gerät und irgendwann weit nach der üblichen Zeit zwei knatschige Adrenalinbündel nur noch unter Druck ins Bett zu bekommen sind.
Diesmal nicht. Geht doch! ![]()
Auch die Bitte an Marc, mich noch eine Weile alleine Musik hören zu lassen, wurde problemlos erfüllt. Es ist noch nicht allzulange her, da hätte ich mich nicht getraut, klar zu sagen, daß ich mich nach dem langen Tag auf etwas Zeit für mich alleine gefreut und keine Lust auf eine Unterhaltung habe.
Diesmal schon. Geht doch! ![]()
Und dann hat mich heute morgen eine Kollegin, die ich länger nicht gesehen hatte, gefragt, wie es mir geht. Und zwar in einem Ton, der mir zeigte, daß sie es tatsächlich und wirklich-wirklich wissen wollte. Da hätte ich fast vor Freude geheult, alleine wegen dieser Frage und der Art, wie sie gestellt wurde.