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Gegensätze
Dienstag, 11. November 2008
Unsere Tochter hat letztes Jahr nicht alle ihre Weihnachtsgeschenke an Heiligabend bekommen. Weil es einfach zu viele waren und sie vor Überforderung zum Schluß fast geweint hat. Heute finde ich diese Webseite und werde ziemlich nachdenklich.
Danke für den Link, Ulli.
Wir haben mitlerweile beschlossen, dass unsere Tochter nur noch ein Weihnachtsgeschenk von allen gemeinsam bekommt. Das war im letzten Jahr z. B. ein Kaufladen mit Zubehör. Ansonsten ist die Geschenkeflut einfach zu heftig und die Kinder sind überfordert.
Auf dem Weihnachtsmarkt in Bochum gibt es immer einen Stand, die Wunschzettel von bedürftigen Kindern verteilen. Von dort bekommt immer jede Oma und jeder Opa noch einen, damit niemand zuwenig Geschenke kauft…
Liebe Grüße
Julia
Dieses Jahr haben wir die Familie gebeten, das genauso zu handhaben. Saskia bekommt diesmal einen eigenen Schreibtisch samt Stuhl - das kann man prima auf viele Schenkende verteilen.
Aber generell ist es schon traurig, daß einige Kinder selbst kleinste Wünsche nicht erfüllt bekommen, während andere so im Überfluß schwimmen, daß man einen Teil der Geschenke erstmal für später verstecken muß. Da wird der Sinn von Weihnachten eigentlich ad absurdum geführt. Bzw. man merkt, daß sich seit der kaiserlichen Volkszählung damals im Grunde nicht sooo viel geändert hat…
Vielen Dank für diesen Link, liebe Ute. Ich habe mit der Mutter meines “Patenkindes” schon Kontakt aufgenommen - Tims Geschenkewahnsinn wird sich aber dieses Jahr auch wieder nicht reduzieren, aber immerhin kann ich so auch ein anderes Kind glücklich machen…
LG
Bianka
Danke!
Man sollte manchmal aus seiner Marshmallow-Welt rausschauen.
LG
my
@Bianka: Meine Geschenke sind auch schon unterwegs.
@My: Das dachte ich mir auch.