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“General Logistics Systems Germany” die II.

OK, man muß ja dafür sorgen, daß auch schwer vermittelbare Leute einen Arbeitsplatz finden. Aus dem Grund hat GLS offenbar ein Heer von Analphabeten als Fahrer eingestellt.

Klein-Ute ruft heute morgen um eine Sekunde vor acht Uhr bei GLS an und fragt nach ihrem Paket. Was wird ihr gesagt?

“Ja, klar haben wir zugestellt. In die Sowieso-Straße 18”.

Klein-Ute: “Wie bitte, wie kommen Sie denn da drauf? Die Straße ist so klein, daß es eine 18 gar nicht gibt!”

GLS: “Ja, doch, steht hier aber!”

Auf dem Paketschein, den mir die Verkäuferin ja eingescannt und zugeschickt hat, ist EINDEUTIG nur meine korrekte Hausnummer—nämlich eine 1—zu lesen, nix davor und nix hinter der Hausnummer. Wie die auf diese 18 gekommen sind, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. 

Dann wollte ich das Paket an meine Büroadresse zustellen lassen und die Tussi stellte schon tausend Fragen, ob man denn den Eingang der Firma auch gut erkennen könnte, ob noch andere Firmen bei uns im Gebäude sitzen und blah-blah-blah… Es gibt zwei Eingänge, die sich gegenüberliegen, aber eindeutig gekennzeichnet sind. Zumindest für geistig durchschnittlich Bemittelte… Nur einer davon führt aber zu der Firma, wo ich arbeite. Trotzdem habe ich dem Braten nicht getraut und gleich befüchtet, daß die das bei der neuen Adresse auch nicht auf die Reihe bekommen.

Ich werde mir mein Paket heute lieber im Lager abholen, als es nochmals den zweifelhaft qualifizierten Fahrern dieser dubiosen Firma anzuvertrauen. Kann ja wohl alles nicht wahr sein!

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