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Kaum zu glauben, aber wahr:

Gerade von einer Stadtelternrätin erfahren: Das Land NRW erstattet den Städten zwar die KiGa-Gebühren für die Vorschulkinder im letzten Kindergartenjahr, aber - jetzt kommt der Hammer - diese Auszahlung erfolgt nicht zweckgebunden!

Ich bin sprachlos. Die Stadtkämmerer können also die Beiträge einfach einstreichen und für sonstwas einsetzen. Ob die Kindergärten auch nur einen Cent davon sehen werden, ist von Einsicht & Wohlwollen der Stadt abhängig.

Nun ahne ich auch, warum manche Jugendämter jetzt (statt wie bisher für die Vorschulkinder) bei den Eltern für die Geschwister kassieren wollen, obwohl dies dem explizit ausgeführten Sinn der neuen Regelung völlig zuwiderläuft - nämlich dem, die Eltern finanziell zu entlasten. Die Ämter werden wohl fürchten, daß das Geld vom Land eher in prestigeträchtige Projekte wie das Fußballstadion oder die Anschaffung von goldenen Kloschüsseln im Rathaus gesteckt wird, während bei den Kindergärten nur ein Bruchteil ankommt.

Das darf aber doch wohl bitte nicht zum Problem der Eltern werden?
Ich wundere mich langsam jeden Tag mehr…

Ich lass mal ein Kopfschütteln hier. Zu mehr Aufregung reicht die Kraft gerade nicht.



Tja, wenn man mal wüßte, was die sich dabei gedacht haben?



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