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Keine Ahnung, was ich davon halten soll

Huch, watt is datt dann??? Das Schicksal entscheiden lassen?
<ironie>Und wenn sein Gedicht in 10 Jahren noch nicht angekommen ist, dann läßt er die Sache mit dem Heiraten? Na, das nenne ich mal wahre Liebe und Entschlossenheit. </ironie>

Oder, wie der Admin eines mir bekannten Forums es so nett kommentierte:

    “Inspiriert ist er ja durch die zahlreichen TV Shows. Und dort wird der Glaube verbreitet ... je mehr Menschen vom Heiratsantrag mitbekommen ... desto grösser muss die Liebe sein. Liebe=K*Anzahl_der_Zuschauer mit k=Heiratsantragskonstate=4.18264 e²/lm³ .... wusste gar nicht, dass die Frauen wirklich so einfach gestrickt sind !!”

(Sind sie nicht, Frank, sind sie nicht…)

Dann hoffe ich mal für den Schreiberling, daß seine Sandra wenigstens keinen allzuguten Spam-Filter hat. Wenn ich eine Mail von Leuten bekomme, die ich nicht kenne, noch dazu mit einem Betreff, der mir dubios vorkommt, dann fliegen die Dinger per MailWasher ungelesen vom Server runter und gehen als unzustellbar an den Absender zurück. Da erreicht maximal der Mail-Header meinen Bildschirm.

Womöglich kommt sein Antrag niemals an. Und dann? Was macht er dann? Ganz davon abgesehen, fände zumindest ich einen Antrag, der mich nur über Dritte erreicht, ziemlich bescheuert. Eventuell bekommt meine eventuelle Schwiegermutter, ein Erzfeind oder mein Chef ihn dann noch eher zu sehen als ich selbst? Och nee. Muß ich nicht haben.

Und drittens frage ich mich, ob das Ganze überhaupt wirklich echt ist, und nicht nur die Idee eines Spinners, der sich jetzt ins Fäustchen lacht, weil er mit Herzschmerzschmalz eine Spam-Welle losgetreten hat, ohne sich selber strafbar machen zu müssen.

Jedenfalls finde ich es schon mal merkwürdig, daß der Mann eine .de-Domain beantragt, aber einen Wohnsitz in einem anderen Staat angibt. Whois & Denic lassen grüßen; so viel zum Thema Anonymität.  Zumindest aber möchte ich schwer bezweifeln, daß der Online-Anbieter, aus dem die Adressen für den angeblichen Start des Kettenbriefes stammen, sein Adressenverzeichnis nun ausgerechnet für sowas zur Verfügung stellt. Falls der Schreiberling Pech hat, bekommt er noch gewaltigen Ärger mit seiner Aktion.

Wenn der Schuß mal nicht in den Ofen bzw. sogar nach hinten losgeht.

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