Niere adé.
Heute, zehn Tage nach der OP, haben sie mich nun also wieder entlassen. Und kaum ist der Tag vorbei, bin ich auch schon wieder so ziemlich am Limit. Die drei letzten Monate waren einfach zu viel. Erst die Sache mit dem “aufgeweichten” Gelenk in der Schwangerschaft, dann die vorzeitigen Wehen, dann der Kaiserschnitt samt Thrombose in der Eierstockvene und Wochenflußstau in der Gebärmutter—und nun auch noch eine Niere raus. Klar, ich bin froh, daß es nun doch kein Krebs war, der mir ja bis zur Narkose vorhergesagt wurde, aber dennoch: Mir langt’s, und zwar gründlich; ich bin fertig wie ein Stück Brot.
Für die nächsten paar Wochen haben wir eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse. Da bin ich mal gespannt, ob und wie das funktioniert.