Relativitätstheorie und ihre praktische Anwendung
Es gibt ja tatsächlich Scherzbolde, die jegliche Hilfsbereitschaft gegenüber anderen mit der Bemerkung quittieren, XYZ sei aber doch noch viel schlimmer dran und man solle doch gefälligst dort helfen/spenden.
Na ist doch prima. Ich helfe also nicht der Nachbarin, der die Einkaufstüte gerissen ist, denn sie hat ja schließlich einen gesunden Rücken und kann ihren Krempel selber wieder aufheben. Der mit dem kranken Rücken helfe ich allerdings auch nicht, denn immerhin liegt sie nicht im Bett, kann also so krank nicht sein, wenn sie noch einkaufen geht. Und wer krank im Bett liegt, dem muß ich auch nicht helfen. Immerhin hat er ja zu essen und ein Dach über dem Kopf. Krank und obdachlos? Ah, bah, die können doch zu Suppenküchen und Schlafgelegenheiten gehen! Und so komische Ärztebusse gibt’s ja schließlich auch. Krank und hungrig in Afrika, ohne Ärztebus? Ja mei, solange es nicht tödlich ist… Anderen geht’s noch schlechter, die sterben an AIDS! AIDS-kranke obdachlose, hungernde Afrikaner im Endstadium? Na was denn! Wo Leben ist, ist doch auch Hoffnung, oder? Anderen geht’s noch schlechter, die sind schon tot. Und da kann man dann eh nix mehr machen. Na also. Alles eine Frage der richtigen Prioritäten.
Kurz und gut: Da mich dieses Konzept nicht überzeugt, habe ich => hier
<= heute meinen Beitrag geleistet. Nicht übermäßig viel vielleicht, aber ich denke, jeder Euro zählt. Und jeder Link vermutlich auch.
Alexandra.