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Satire

Klar. Wenn man einen Haufen Gehässigkeiten auskotzen will, gleichzeitig aber die daraus resultierende Verachtung nicht ertragen kann, schreibt man über die eigenen hämischen Ergüsse einfach das Wort “Satire”. Diesen selbsterteilten Freibrief heftet man sich dann an die Brust und haut und sticht anschließend munter auf jeden ein, dessen virtuelle Nase einem nicht paßt. Eine höchst einfache Art, die Verantwortung für das eigene Tun abzulehnen und stattdessen die Opfer der Humorlosigkeit zu beschuldigen. Funktioniert aber leider nur im Hirn des Angreifers. Alle anderen erkennen solche Einträge als das, was sie sind: Müll.

Momentan wundere ich mich doch schwer über das, was in der Bloggerwelt so abgeht. Ob man nun gerne mit JavaScript herumspielt oder es wagt, einen Jux-Award für einen wirklich guten Zweck “zweckzuentfremden”, das alte Sprichwort bewahrheitet sich immer wieder: “Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben…” Und so weiter. Aber in gewisser Weise ist das auch beruhigend: Das WWW ist eben doch nichts weiter als eine Erweiterung des Theaters namens “Real Life”—inclusive einiger Statisten, die sich für Stars halten, weil sie einmal im Pulk lautstark über die Bühne getrampelt sind.

Ach ja, bevor ich’s vergesse:

[url=http://www.moving-target.de/]*Klick!*
blogwaerter01.jpg[/url]

Jetzt erst recht! tongue wink

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