Sterngucker
War ja klar! Da schlage ich mir gestern die halbe Nacht um die Ohren, um endlich mal wieder mein frisch geputztes Teleskop zum Sternegucken zu benutzen, und was ist? Es ziehen Wolken auf! Hat sich ja mal wieder wirklich gelohnt… Irgendwann mache ich ihn doch noch, den Trip nach Namibia zur privaten Sternwarte.
Die Reaktionen der Tagebuchmafia auf meinen Eintrag von gestern fand ich sooo lieb! Danke Euch!
‘Mr. Right’ ist wohl offenbar so eine Art Ungeheuer von Loch Ness. Viele wollen es schon gesehen haben, aber keiner bekommt das Vieh je vor die Flinte.
Auf ein weiteres interessantes Diary bin ich übrigens vorhin gestoßen—es scheint in keinem Ring zu sein: So weit das Auge reicht. Ich teile zwar nicht unbedingt Alex’ Meinungen, aber sein Stil hat was. Außerdem beeindruckt mich seine Offenheit. (Und Katzen mag er auch!)
Seit ich begonnen habe, mein Tagebuch online zu führen, frage ich mich natürlich auch, ob ich hier wirklich weiterhin alles aufschreiben soll und kann, was mir so durch den Kopf geht. Schließlich könnte es ja sein, daß mal Freunde, Verwandte oder Bekannte über diese Site stolpern. Allerdings komme ich mehr und mehr zu dem Schluß, daß das keinen allzugroßen Unterschied machen würde. Für meinen Mangel an Diplomatie bin ich schon lange verschrieen, und wenn ich mich über jemanden ärgere oder freue, sage ich es ihm früher oder später ohnehin ins Gesicht. Wie bei Großtante Elfrieda, die mir an meinem Geburtstag fünf Mark schenken wollte. “Von Dir nehme ich kein Geld; Dich kann ich nicht leiden,” beschied ich sie. Das war 1974, und seitdem hatte meine Umgebung immer wieder allen Grund, meine Eignung für eine Laufbahn im diplomatischen Corps der Bundesrepublik Deutschland in frage zu stellen. Auch heute würde ich es nicht ausschließen meinem Gegenüber diese oder eine ähnliche Antwort vor den Latz zu knallen, wenn die Umstände es erfordern. *g* Also: Wer sich oder mich hier wiedererkennt, im Bösen oder im Guten, hat Glück gehabt—weil er nämlich dann schon weiß, was ich ihm ohnehin bei passender Gelegenheit noch gesagt hätte. Und wer sich mein Gesabbel nicht länger zumuten möchte, findet im Wellenbrecher sicherlich genügend Tagebücher, die seinen Geschmack eher treffen. Wer aber mal was ganz anderes lesen möchte, kann sich ja zur Abwechslung ein paar gute Argumente für Faulheit zu Gemüte führen. Passend zum Sommerwetter. ;o)
In diesem Sinne: Viel Spaß weiterhin!