Trari, trara, die Post ist da weit weg!
Seit vor einigen Jahren unsere kleine Postfiliale um die Ecke einem Schönheitssalon weichen mußte, sind die Anwohner unseres Viertels gezwungen, ca. 2 Kilometer weiter in einen Schreibwarenladen auszuweichen, wenn sie ihre Briefe, Päckchen und sonstiges verschicken möchten.
Im Prinzip kein Problem. Wenn ich aber für jede unverhofft benötigte Briefmarke zwei Kinder einsammeln, anziehen (besonders lustig im Winter) und im Schneckentempo mit ihnen zur Post laufen muß (meine normale Laufgeschwindigkeit beträgt eigentlich 8 km/h), dann nervt das doch irgendwann beträchtlich.
Wie so oft hält das Web jedoch inzwischen Abhilfe parat, wie mir gerade auffiel. Stampit heißt die Software, mit der ich meine Briefe ab sofort per PC adressieren und auch direkt frankieren kann. Sogar Serienbriefe in Fensterumschlägen, wenn nötig. Und wenn es sein muß, auch mitten in der Nacht. Centgenau. Nix mehr mit “na, dann muß ich eben drei 55er nehmen…” Auch keine 0,01 € Wechselgeldbriefmarken mehr vom Automaten.
Nun fehlt eigentlich nur noch, daß man die so frankierten Postsendungen auch direkt ins CD-Laufwerk stecken und… Aber das wäre dann wohl doch etwas viel verlangt. *g* Macht aber nichts - den alten Briefkasten von damals gibt es ja schließlich noch, und regelmäßig geleert wird er auch.