Über Inhalte und Formen. Und so.
So ein- bis zweimal im Jahr packt mich die Ausmistwut. Man sollte ja meinen, daß nach drei Umzügen in acht Jahren plus einer Haushaltszusammenlegung ohnehin schon nicht mehr allzuviel Überflüssiges übrig ist, aber es sammelt sich doch immer wieder etwas an. Was Besitztümer angeht, bin ich jedoch gewissermaßen Minimalist. Ich bin kein Freund von Rumsteh-Nippes. Damit ich einen Gegenstand dauerhaft behalte, muß er entweder einen bestimmten Zweck erfüllen, irgendwie außergewöhnlich sein oder mich an etwas Besonderes erinnern. Alles andere fliegt eher früher als später raus. “Kann man vielleicht nochmal brauchen” ist für mich kein gültiges Argument, solange ich keinen konkreten Nutzen vorhersehen kann.
Tja… Um so verwunderlicher ist es vermutlich, daß auf meinem Schreibtisch ausgerechnet eine leere, ausgespülte Sektflasche steht, die wegzuwerfen mir gar nicht in den Sinn kommt. Wollte ich nur mal so erwähnt haben. Denn mir fiel erst heute aus heiterem Himmel ein und auf, daß derjenige, der mir diese Flasche seinerzeit (gefüllt) geschenkt hat, evtl. von jenem Eintrag vor kurzer Zeit etwas… ähm… verwirrt worden sein könnte. Ich habe echt nicht mehr daran gedacht. Wahrscheinlich gerade weil ich mich über jene Flasche damals so gefreut habe. Da steckte nämlich eigentlich viel mehr drin als “nur” Sekt. (Der übrigens mit viiiiieeeeel O-Saft tatsächlich getrunken wurde. ;-))