Was für ein Fortschritt
Die deutschen Bischöfe haben sich also geeinigt. Auf 1. keinen Opferfonds, 2. keine externen Berater und 3. Anzeige beim Staatsanwalt nur dann, wenn das Opfer zustimmt.
Na herzlichen Glückwunsch. Dann lehnen wir uns doch jetzt mal gemütlich zurück und gucken, was die Kombination von 2. und 3. so mit sich bringt an subtilem Druck, doch nur ja auf eine Anzeige zu verzichten, weil man doch sicher der Gemeinde nicht schaden möchte.
Mann, Mann, Mann…
Womit deren neue Linie übrigens genau die alte ist. Nur jetzt in einem öffentlich zugänglich Dokument festgehalten. Die Kirche wird mit offizieller Zustimmung zu einem Staat im Staate.
Wen wundert’s, wenn ein Tagesthemen-Kommentar über die ‘besondere Steluung der Kirche in unserer Gesellschaft’ faselt - gänzlich unironisch und ohne jede Kritik an dem Modell. Ich glaube, da hat so manch einer die Trennung von Staat und Kirche komplett falsch verstanden. Zu Gunsten der Popen, zu Ungunsten der Gesellschaft.