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Was ist an “Nein danke” so schwer zu verstehen?

Seit ca. drei Stunden liegt einer unserer Telefonhörer drüben im Schlafzimmer auf meinem Bett. An der Strippe befindet sich laut Anzeige noch immer eine “Dame”, die im Auftrag der Telekom anrief, um mir einen anders gearteten DSL-Anschluß aufzuschwatzen. Und zwar einen, von dem ich genau weiß, daß ich ihn nicht benötige.

Solange solche Nervtöter ein klares “Nein danke” direkt akzeptieren und mich dann in Ruhe lassen, bleibe ich höflich, verabschiede mich ebenfalls und lege auf.

Wird der Anrufer nach dem “Nein danke” jedoch penetrant & pampig und meint, partout besser zu wissen, was ich brauche und was nicht, dann werde ich sauer. Dann werde ich zwar nicht ebenfalls frech, aber ich verabschiede mich eben nicht und lege auch den Hörer nicht auf. Sondern einfach nur daneben. Weil mir nämlich zugetragen wurde, daß die Callcenter-Agents Ärger bekommen, wenn sie selbst das Gespräch beenden (müssen). Daß da etwas Wahres dran sein muß, zeigt mir die Tatsache, daß ihr Anruf eben noch immer nicht als beendet in meinem Display angezeigt wird.

Kann sein, daß mein Akku im Telefonhörer den Geist aufgibt, bevor der Callcenter sich selbst verabschiedet. Aber bis dahin können insgesamt locker 10 Stunden vergehen. Und ein durchgängiges, zehnstündiges “Gespräch” mit nur einem einzigen Kunden wird sich in der Erfolgsstatistik dieser penetranten Dame auch nicht besser machen als ein selbst beendetes Telefonat, schätze ich. *fg*

Selber schuld. Selbst meine anderthalbjährige Tochter versteht ein Nein ja offenbar besser als diese Frau da drüben in meinem Schlafzimmer.

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