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Was lange währt, wird endlich gut…

In meinem zweiten Studienjahr, 1991, saß ich eines schönen Abends in Kingston vor dem Fernseher meiner Vermieterin und schaute leicht gelangweilt einen alten Schwarzweiß-Film aus den Vierzigern. Keine Ahnung, wie er hieß. Er handelte von einer unscheinbaren Frau, die einen gehbehinderten Mann heiratet, anschließend erst verlieben sich die beiden ineinander. Oder so ähnlich. Egal.

Jedenfalls spielte die Hauptdarstellerin in einer der Szenen ein wunderschönes Stück auf dem Klavier. Von da an war mir die Handlung dann komplett egal—ich wartete nur noch auf den Abspann, schrieb den Titel des Musikstücks auf und legte den Zettel zu meinen Unterlagen. Irgendwann wollte ich mir dieses Musikstück besorgen, so viel stand fest!

Heute habe ich den Zettel bei der Suche nach ein paar alten Postkarten wiedergefunden. Und mir endlich das Musikstück aus dem Internet gezogen:

F. Chopin, Etude in E-Dur, Opus 10, Nr. 3

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