Wenn Worte zu viel und doch zu wenig sind
Da ist jemand, der den letzten Jahren und vor allem Monaten so viel einstecken und dabei noch leisten mußte, daß es ausreichen würde, eine komplette Garnison niederzustrecken.
Nach dem heutigen Tag mit seinen Nachrichten, nach gut acht Jahren Blogschreiberei, seht Ihr mich das erste Mal wirklich “at a loss for words”, wie es im Englischen so treffend ausgedrückt wird. Was auch immer ich über und an diesen Menschen schreiben oder ihm sagen könnte - es wäre in jedem Fall gleichzeitig überflüssig und unzureichend. Jedes Wort wäre vermutlich eine weitere Bürde, ermüdend, kräftezehrend, zu laut.
Mein Dank geht daher unbekannterweise an Keith Haring, der die Formulierung auf andere Art für mich übernommen hat. Und da links bleibt sie nun auch stehen. Als fester Bestandteil des Blogs. Als ein Zeichen, daß - auch wenn hier jeder neue Eintrag den vorherigen und seine Begebenheiten nach unten quasi in Vergessenheit schiebt - es bestimmte Dinge und Menschen gibt, die neben meinem Alltag, meiner Freude, meinen Sorgen ganz sicher nicht aus meinem Blickfeld rutschen.