<< Voriger Eintrag     |     Nächster Eintrag >>

Women in Business

“Weniger als 1 Prozent der Topmanager in Deutschland sind Frauen. Daran haben auch Frauenbewegung, Quotenregelung, Diversity-Management, männliches Mentoring, weibliches Klüngeln scheinbar nichts ändern können. Woran liegt das? Ein wichtiges Puzzlestück der Antwort liegt in dem immer noch vorhandenen Abgrund zwischen den beiden Sprach- und Kommunikationswelten von Männern und Frauen. Im Spannungsfeld von Kooperation und Konkurrenz, ohne es zu wissen, reproduzieren Frauen immer wieder ihren eigenen Minderstatus selbst!”

Stimmt genau. So weit, so gut. Im darauffolgenden Text wurde ich dann aber zu einer Schulung eingeladen, zu der lt. Veranstalter folgendes mitzubringen ist:

“Ein Foto von sich als Baby, ein Foto der Eltern, ein Lieblingsfoto von sich, bunte Magazine aus Wirtschaft, Finanzen, Mode, Wohnen, Reisen, Lifestyle, 1 Schere, 1 Prittstift, ein Businessdress für Sonntag tagsüber, Ihre übliche Businesstasche mit Handy, Organizer, Autoschlüssel etc., eine Schnittblume mit Blüte”

Ich komme nicht umhin zu hoffen, daß diese Einladung keinem männlichen Kollegen jemals unter die Augen kommen möge. Denn besser kann man die Glaubwürdigkeit von qualifizierten, ernstzunehmenden Frauen wohl nicht ruinieren. Ist es angesichts eines solchen Teletubby-Baby-Blümchen-Schwachfugs noch ein Wunder, daß Frauen im Management oft genug nicht ernstgenommen werden?

Ich konstatiere: Minderheitenstatus erfolgreich verteidigt.

*GNAAA!!!* *Kopf-auf-Tisch-hau*

Name:

E-Mail:

URL:

Smileys

Über Folgekommentare informieren?

Sicherheitsabfrage: Bitte gib die Lösung der Aufgabe ein.

10 - 2 = ...

 

Seite 1 von 1 Seiten

Rubriken

      

Archiv