Ritter und Katze

(Das Katzenkostüm ist selbst genäht. Das Ritterkostüm nicht. :o) )
Fortschritte
Bei Saskia wird es vermutlich nur noch ein paar Kursstunden dauern, bis sie schwimmen kann. Sie beherrscht nach der nun vierten Unterrichtsstunde den Arm- und Beinschlag bereits ganz gut und hat heute die Koordination der Bewegungen mit Hilfe einer Schwimmnudel geübt. Das hat schon prima geklappt. Da in Saskias Gruppe nur drei Kinder sind, geht das Ganze recht fix.

Tobias ist auf Anraten des Herrn von der DLRG schon nach dem ersten Tag in der Wassergewöhnungsgruppe mit den Kleinen gelandet. Was eigentlich ein Witz ist, denn der Lütte flitzt z.B. in Spaßbädern locker durch alle Kinderbecken und hat keinerlei Scheu, auch alleine eine Wasserrutsche zu benutzen. Wie z.B. im Sommer im inzwischen niedergebrannten Wananas in Herne.
Seltsamerweise hat sich Tobias aber in Saskias Gruppe am ersten Tag nur verkrampft und so gut wie nichts richtig mitgemacht. In seiner jetzigen Gruppe jedoch scheint er sich nun wiederum zu langweilen. Kein Wunder: Die Kinder hopsen und spritzen nur ein wenig herum und üben das “Gesicht-aufs-Wasser-Legen” etc. Vermutlich würde er in Saskias Gruppe inzwischen auch gut mitmachen, aber ich werde einen Teufel tun und nun für ihn darum betteln, daß er wieder zurück darf. Der Zug ist nun eben abgefahren; da muß er jetzt durch.

Ende März ist dieser Kurs vorbei, dann wollen wir mal weitersehen. Es hetzt uns ja keiner. :o)
Schwimmen lernen
steht ab Montag auf dem Programm:

Inzwischen hat auch Tobias das Mindestalter erreicht, und so können beide Kinder buchstäblich in einem Aufwasch teilnehmen.
Der Erste.
Da hatte der Zahnarzt doch recht: Saskia steht kurz vor dem Zahnwechsel. Das heißt, seit gerade eben ist sie mittendrin. Der untere rechte Schneidezahn wackelt.
Stolz wie Oskar hat die Lütte direkt die Milchzahndose ausgekramt, die im März als Gimmick an einem ihrer Geburtstagsgeschenke hing.
Da bin ich ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis der Zahn dann auch endlich draußen ist.
Wohl bekomm’s.
Die Tochter nimmt neuerdings lieber meine Zahnpasta. Angeblich schmeckt die besser. Und nachdem ich heute mal spaßeshalber die ihre versucht habe, kann ich da nur zustimmen.
Auch gut. Solange die Tube nicht als Nachtisch betrachtet wird… ^^
Gemeinschaftswerk
Ein seltenes Ereignis: Saskia und Tobias haben gemeinsam ein Bild gemalt. Das Universum, bzw. unser Sonnensystem. Komplett mit Jupiters rotem Fleck und Saturns Ringen. Der kleine rote Planet nahe der Sonne soll der Mars sein.
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Fröndenberg
ist auch nur knapp 20 Minuten von hier entfernt, wie ich heute feststellte. Seit heute lernt Saskia dort weiter reiten, und der neue Stall bzw. die neue Lehrerin konnte bei Saskia gleich damit punkten, daß sie mit den Kindern nach den Übungen auf dem Platz auch regelmäßig ins Gelände ausreitet. Natürlich mit Helfern, versteht sich.
Die Kinder müssen, im Vergleich zum vorigen Reitstall, mehr Putz- und Pflegearbeiten am Pferd leisten. Ehrlich gesagt finde ich das gut, denn ein Pferd ist nun mal kein Gegenstand, den man sich fertig präpariert “servieren” und nach dem Benutzen stehen lassen sollte. Auch wenn man noch relativ klein ist. Einige der Kinder hatten auch tatsächlich schon einen eigenen Putzkasten. Mal sehen - könnte was für Weihnachten sein. :o)
Nur über die Strecke, die mein Navi mir vorschlug, um zum neuen Stall hin zu kommen, muß ich mit dem Gerät wohl nochmal knallhart verhandeln. Geländegängig ist der Volvo nämlich eher weniger. ^^
Ferienrückblick
Je ein (langes) Wochenende haben die Kinder während der letzten zwei Wochen bei meinen Eltern verbracht; dazwischen haben wir Ausflüge gemacht. Unter anderem ins Bochumer Planetarium, zum Indoor-Spielplatz in Lünen und auch ins Herner Spaßbad. Und dazwischen war ganz viel Zeit zum Ausschlafen und einfach zum Spielen und Faulenzen. OK, und an einem Tag für den Kinderarzt - mit anschließendem Eisessen.
Nun sind sie weg, die beiden, für zwei Wochen mit dem Papa auf Camping-Tour im Wohnmobil. Und ich werde die Gelegenheit nutzen, mal in den Kinderzimmern alles auszumisten, was kaputt und unbrauchbar in den Schubladen und Regalen herumfliegt. Damit hatten wir zwar schon angefangen, aber so wirklich weit kamen wir dank Ferienlaune nicht. *g*
Kurz vor Ostern im Hause G.
Saskia steht oben unter der Dusche, singt dabei und lacht sich über irgendetwas halb kaputt. Tobias schaltet derweil hier unten den Fernseher für den “Regenbogenfisch” ein. Auch der Sohnemann hat zuvor in der großen Erwachsenendusche fast alleine geduscht. Nur beim Temperatureinstellen und Haareausspülen mußte ich noch helfen. Ich selbst hänge währenddessen die von Tobias bemalten Ostereier an unsere Zimmerpalme. Sie sehen übrigens aus, als hätte er sie nur mir zuliebe bemalt. Unter Androhung der Todesstrafe. Um das untere Loch ein paar schwarze Kringel, weiter oben sein Name (auch in Schwarz), und irgendwo daneben ein einzelner Häschenaufkleber - falsch herum, versteht sich. Nach der “Malerei” war er wie vom Hafer gestochen in den Garten geflitzt und hat sich am Sandkasten ausgetobt. *g*
Elternsprechtag
Zeitweilig war ich mir heute nicht sicher, ob die Erzieherinnen im Kindergarten und ich über das selbe Kind gesprochen haben. Tobias ist eins von 23 Kindern der momentanen “Midi”-Gruppe, die im Herbst zu “Maxis”, also Vorschulkindern werden. Genaugenommen ist er der Zweitjüngste in dieser Gruppe (die natürlich nicht alle einer einzigen Kindergartengruppe angehören). Er ist aber laut Erzieherinnen von der sprachlichen, kognitiven und sozialen “Leistung” her einer der Besten. Nur etwas mehr Sport sollte er treiben, aber da sind wir als Eltern ja schon dran. Fall die Einschulungstermine tatsächlich geändert werden sollten, wäre Tobias in ihren Augen sogar ein Kann-Kind-Kandidat, auch wenn er dann der Jüngste wäre.
Ich muß geguckt haben wie ein Auto, denn mir wurde nahegelegt, mir doch mal die anderen Midi-Kinder anzuschauen. Und Tobias’ Leistung bitte immer an denen zu messen, nicht an Saskia in dem Alter. Tja. Offenbar muß ich wohl mal an meine eigene Nase fassen. Da haben sie wohl recht…
Was Saskia angeht: Sie ist oft extrem ehrgeizig, aber bei allen Themen prima dabei, hat ihren Freundeskreis erweitert und viele Interessen. Sie malt sehr schön und schreibt und liest auch schon viel. Eins ihrer Bilder hängt jetzt sogar eingerahmt mit Passepartout an der Wand des Gruppenraums, und ihren ersten selbstgetippten Aufsatz - Thema: “Ausflug ins Museum”, formuliert in Zusammenarbeit mit ihrem jungen Verehrer - bekam ich gestern mit einem Schmunzeln in Kopie überreicht. (Der erste Satz ist der beste! *g*)
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